Den Auftritt von Armin Laschet auf der Klimakonferenz COP23 in Bonn bewertet der Jugendverband der Nordrhein-Westfälischen Grünen als heuchlerisch. Bei diesem betonte Laschet die Bedeutung der Städte und Regionen für den aktiven Klimaschutz.

Dazu erklärt Jule Wenzel, Sprecherin der Grünen Jugend NRW: „Armin Laschet hat die ambitionierte Klimaschutzpolitik der Rot-Grünen Regierung immer kritisiert und im Wahlkampf damit Stimmung gemacht. Nun hat sich das politische Wetter gedreht und auf einmal tritt er als Klimaschützer auf. Taten sehen wir dagegen wenig. Dabei war NRW einmal Vorreiter im Klimaschutz.“

Tim Achtermeyer, Sprecher des Verbandes ergänzt: „Die Schwarz-Gelbe Regierung konnte die Klimaschutzprojekte von NRW gar nicht schnell genug abwickeln. Sie brandmarkte sie sogar als ‘Ideologie-Politik’. In den aktuellen Jamaika-Verhandlungen sehen wir von Lindner und Laschet dasselbe Spiel. Wer Klimaschutz will, sollte nicht nur auf großen Konferenzen öffentlichkeitswirksam davon reden, sondern ihn auch machen! Alles andere ist klimapolitische Heuchelei!“

 

Julia Wenzel ist 26 Jahre alt und wohnt in Duisburg. Sie wurde zum zweiten Mal im Amt bestätigt und erhielt bei ihrer Wahl 96% der abgegebenen Stimmen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Asyl- und Migrationspolitik, der Innenpolitik und in der Bildungspolitik.

Tim Achtermeyer ist 24 Jahre alt und ist Stadtverordneter im Rat der Bundesstadt Bonn. Er wurde zum ersten Mal in das Amt des Sprechers gewählt und erhielt 87% der Stimmen. Seine Themenschwerpunkte liegen in der Kultur-, Finanz-, und Kommunalpolitik.