Anlässlich des Weltfrauentags am Sonntag, den 8. März, erklärt Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, zur Situation von Migrantinnen in Deutschland:

“Die im Januar erschienene Integrationsstudie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung hat erneut gezeigt, dass es gerade für Frauen mit Migrationshintergrund schwierig ist, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Anstelle der defizitorientierten öffentlichen Debatte muss endlich die Wahrnehmung der Kompetenzen von Migrantinnen treten.

Als GRÜNE JUGEND NRW setzen wir uns dafür ein, dass Frauen mit Migrationshintergrund einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt bekommen. Unser Bildungssystem ist höchst selektiv und unsozial. Wir brauchen endlich eine Reform hin zu einer Schule für alle, die individuelle Förderung und längeres gemeinsames Lernen ermöglicht. Angebote zur individuellen Berufsberatung, deren Ziel es auch ist, vorhandene Rollenbilder aufzubrechen und das Ausbildungsspektrum für junge Frauen zu erweitern, müssen flächendeckend angeboten werden.

Migrantinnen stellen mit ihren Potentialen nicht nur einen großen Gewinn für unsere Gesellschaft dar, sondern sie haben schlicht das Recht auf persönliche Entfaltung und einer gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft!”