Kein Mensch kann sich aussuchen, ob und in welchem Umfang er menstruiert. Deshalb sind viele Menschen auf Hygieneartikel wie Tampons, Binden, Menstruationstassen oder ähnliches angewiesen. Wir empfinden es als ungerecht, dass menstruierende Personen bereits dadurch einen finanziellen Nachteil erfahren, diese Produkte kaufen zu müssen. Durch den vollen Umsatzsteuersatz wird diese Ungerechtigkeit auf die Spitze getrieben.

Deshalb rufen wir zur Unterstützung der Petition „Die Periode ist kein Luxus – senken Sie die Tamponsteuer!“ von Nanna-Josephine Roloff und Yasemine Kotra auf (https://www.change.org/p/die-periode-ist-kein-luxus-senken-sie-die-tamponsteuer-starkwatzinger-bmfsfj).

Die Forderung nach einer Senkung der Umsatzsteuer auf Menstruationsartikel von dem aktuellen Steuersatz von 19% auf den reduzierten Steuersatz für Artikel des täglichen Lebens von 7% geht allerdings noch nicht weit genug. Wir fordern deshalb die komplette Abschaffung der Umsatzsteuer auf Menstruationsartikel, was in Ländern wie Kanada, Kenia, Indien und Australien bereits umgesetzt wurde.

Mittelfristig fordern wir einen kostenlosen Zugang zu nachhaltigen und ökologisch produzierten Menstruationsartikeln.