Junge-Frauen-Programm 2014 – jetzt bewerben!

*** Frist verlängert bis 31. Dezember 2013***  Willst du mit mir gehen? Das erfolgreiche Programm „Jung, GRÜN, weiblich sucht …“ für junge Frauen startet in die sechste Runde.

Infos und Bewerbungsformular

Aktionsbündnis ruft zu Aktionstag und Demo gegen Kohlekraft auf

Das Aktionsbündnis für ein kohlefreies NRW ruft am 11.10 zu einem Landesweiten dezentralen Aktionstag auf. Am 12.10. soll dann eine Abschlussdemonstration in Essen stattfinden, zu der rund 100 Teilnehmende erwartet werden.

Das Bündnis richtet sich mit den Aktionen gegen den Abbau und die Verstromung von Kohle und fordert eine Reform des Bergrechts und einen Kohleausstieg. Das Aktionsbündnis wird von folgenden Organisationen unterstützt: BUNDjugend NRW, GRÜNE JUGEND NRW, Linksjugend [’solid] NRW, ausgeCO2hlt, Naturfreundejugend NRW und urgewald e.V. Im Aufruf des Bündnisses heißt es die Organisationen „fordern eine soziale Energiewende, die die Stromerzeugung demokratisiert, statt eines Marktes, der von wenigen Großunternehmen beherrscht wird.“

Dazu erklärt Daniel Kerekes, Mitglied im Landessprecher*innenrat der Linksjugend NRW: „Es geht uns nicht darum Arbeitsplätze zu vernichten, sondern Wir wollen die Stromversorgung demokratisieren. Dies schafft natürlich auch neue Arbeitsplätze.“

Katrin Ganswindt von urgewald e.V. ergänzt: „Die deutschen Steinkohlekraftwerke werden schon jetzt überwiegend mit importierter Kohle betrieben. In den Abbaugebieten in Kolumbien, Russland und den Appalachen der USA werden Umwelt- und Sozialstandards missachtet und die Rechte der dort lebenden und arbeitenden Menschen mit Füßen getreten.“

Oliver Gosciniak von ausgeCO2hlt verkündet: „Gerade im globalen Süden sind die Auswirkungen unseres ungebremsten Konsums besonders drastisch, wenn ganze Inseln und Landstriche aufgrund des Klimawandels im Meer versinken und die Ökosysteme sich verändern. Viele ohnenhin schon arme Menschen verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage. Wir brauchen mehr Klimagerechtigkeit!“

Lea Schlang, Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND NRW, fügt hinzu: „Kohlekraft vernichtet aber auch bei uns ganze Landschaften und zerstört gewachsene Dörfer und ihre sozialen Strukturen. Dazu kommt der hohe Ausstoß von Quecksilber und anderen Schadstoffen. Für uns ist klar: Diese Zerstörung darf keine Zukunft haben, denn es gibt bessere Alternativen!“

SPD muss aus Kohleträumen erwachen

Zur erneuten Forderung des NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin, Kohlekraftwerke zu subventionieren erklärt Johanna Jurczyk, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW: „Die Äußerungen von Wirtschaftsminister Garrelt Duin zeigen einmal mehr,dass es eine echte Energiewende nur mit starken Grünen gibt. Im nordrhein westfälischen Koalitionsvertrag wurde eine vollständige Deckung des Strombedarfs durch die Erneuerbaren Energien als Ziel verabschiedet. Der Wirtschaftsminister und weite Teile der SPD müssen endlich aus ihren Kohleträumen erwachen, wenn sie das 21. Jahrhundert nicht verschlafen wollen!“

 

Die schwierige Situation auf dem Strommarkt sei auf den Zickzackkurs der schwarz-gelben Bundesregierung zurückzuführen, die mit drei Schwenkern innerhalb von nur vier Jahren jegliche Planungssicherheit in der Energiebranche vernichtet habe, so Jurczyk weiter.

 

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW ergänzt:

 

„Auch die nordrhein westfälischeSPD trägt durch ihr Festhalten an überdimensionierten Braunkohlekraftwerken an dem Kohle-Debakel Mitschuld: Gerade Braunkohlekraftwerke sind aufgrund ihrer Technik zu träge, um sich flexibel am Strombedarf zu orientieren. Die Folge ist ein Überangebot an Strom.Dadurch werdendie Börsenstrompreise und damit die Erträge der Kraftwerke gesenkt. Diese Überkapazitäten müssen abgebaut werden und dürfen nicht mit neuen Schulden subventioniert werden.“

Der aktuelle Klimakurs schade kommenden Generationen doppelt, da zu den Schulden noch unwiderrufliche Klimaschäden hinzukämen, so Klick weiter.

Am 21.09. in Wuppertal-Barmen – keinen Platz für Nazis!

Die als Partei gegründete Naziorganisation „Die Rechte“ hat für den 21.09.2013 in Wuppertal eine Demonstration zum Abschluss ihres „Wahlkampfes“ angekündigt. „Die Rechte“ besteht in weiten Teilen aus Aktivisten und Aktivistinnen von verbotenen Nazi-Kameradschaften und Mitgliedern der „Autonomen Nationalisten Wuppertal“, die immer wieder durch Gewalttaten und –aufrufe in Erscheinung treten. Auch ein zeitweise ins Internet gestelltes „Mobilisierungsvideo“ für diese Demonstration ruft zur Gewalt und „Schlacht um Wuppertal“ auf.

Um der menschenverachtenden Propaganda der Nazis den öffentlichen Raum nicht unwidersprochen zu überlassen, rufen wir zur Beteiligung an einem breiten Bündnis gegen die angekündigte Demo auf.

Wir setzen ein friedliches und gewaltfreies Zeichen für eine demokratische Gesellschaft!

Wuppertal ist eine weltoffene und tolerante Stadt! Wuppertal hat keinen Platz für Nazis!

 

Achtung, der Ort hat sich geändert! Statt in Wuppertal, laufen die Neonazis in Barmen!

Treffpunkt ist am Samstag um 10.00 Uhr auf dem Alten Markt in Wuppertal-Barmen.

 

Aktuelle Infos erhälst du über die Internetseite http://wuppertal-gegen-rechts.de/

Deine Zukunft – Deine Entscheidung – Deine Energiewende!

Die Energiewende ist in aller Munde. Jede*r möchte sie – keine*r wehrt sich dagegen. Doch hinter dem Vorhang „Energiewende“ verbergen sich verschiedene neue und alte Aussichten. Jede der großen Parteien hat eigene Vorstellungen davon wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen soll. Werfen wir zunächst einen Blick auf die wohl bedeutsamste Splitterpartei – die FDP:

Die FDP sorgt sich bei der Energiewende besonders um die soziale Gerechtigkeit. Der Strompreis dürfe nicht zu stark steigen. Komisch ist nur, dass viel stärker steigende Preise für Öl, Benzin, und Gas die FDP nicht interessieren. Dabei ist mir persönlich eine einigermaßen warme Wohnung wichtiger als helleres Licht oder ein größerer Fernseher.

Teile der FDP möchten das „planwirtschaftliche“ Erneuerbare Energien Gesetz durch ein „marktwirtschaftliches“ Quotenmodell ersetzen. Sie wollen Stromversorgern also vorschreiben, wie viel Strom sie aus erneuerbaren Energien produzieren müssen. Auf den ersten Blick klingt das nicht verkehrt. Doch das Beispiel Großbritannien zeigt, dass dieses Quotenmodell nicht funktioniert. Außerdem zementiert das Quotenmodell die Macht der vier großen Stromkonzerne, wohingegen das EEG alle Anlagen fördert und so einen Anreiz schafft die Stromversorgung in die eigene Hand zu nehmen. Ein weiteres Manko des Quotenmodells ist es, dass es keinen Anreiz schafft das Ziel zu übertreffen. Das Quotenmodell passt also eher zu der staatlichen Planwirtschaft der DDR, als zu einer Energieversorgung mit Zukunft!

Die CDU hat in den letzten Jahren eine absolut unzuverlässige Energiepolitik betrieben. Zuerst hieß es die Atomkraftwerke müssten länger laufen. Nach dem schrecklichen Reaktorunglück in Fukushima änderte Merkel zum zweiten mal die Ausrichtung der deutschen Energiepolitik und rief wieder die Energiewende aus. Sie begründete den Schritt mit einer veränderten Situation durch die Reaktorkatastrophe in Japan. Ich frage mich was sich an den deutschen Reaktoren durch das Unglück in Japan verändert hat. Merkel als Physikerin hätte auch schon vorher von den Gefahren der Atomkraft wissen können und niemand hat sie gezwungen der Laufzeitverlängerung für die AKWs zuzustimmen. Nach und nach änderte die Bundesregierung erneut die Ausrichtung ihrer Energiepolitik. Spätestens mit der Entlassung von Norbert Röttgen als Umweltminister (dass ich mir ausgerechnet Röttgen mal zurückwünsche hätte ich mir nie träumen lassen) schwenkte die Bundesregierung auf einen Kurs der eher als Energiewendeverhinderungspolitik denn als Energiepolitik zu bezeichnen ist. So wurde unter anderem darüber diskutiert einen sogenannten „EEG-Soli“ einzuführen. Diejenigen die durch ihre Investition in Solaranlagen und Windräder die Energiewende vorangetrieben haben sollten eine Abgabe zahlen damit die EEG-Umlage nicht so stark steige. Gleichzeitig wurden immer mehr Unternehmen von der EEG-Umlage befreit und die Umlage für Kleinunternehmen, Selbstständige, und Privatverbraucher künstlich in die Höhe getrieben. So kann es nicht weitergehen.

Gucken wir uns nun den „Wunschpartner“ der Grünen an: Die SPD träumt immer noch von neuen Kohlekraftwerken und möchte dafür neue Subventionen einführen. Dies geht völlig an der Realität bei der Stromversorgung vorbei. Kohlekraft ist die klimaschädlichste Form der Energiegewinnung. Gleichzeitig setzen Kohlekraftwerke große Mengen an Quecksilber und anderen giftigen und sogar radioaktiven Stoffen frei. Für ein Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien sind Kohlekraftwerke zudem viel zu unflexibel. Die massive Überproduktion von Strom sorgt für die sehr niedrigen Börsenstrompreise, die wiederum für eine hohe EEG-Umlage mit verantwortlich sind.

Die Grünen und die Linkspartei versprechen als einzige unter den großen Parteien beide einen Kohleausstieg. Die Linke lässt sich damit bis 2040 Zeit, die Grünen wollen dagegen schon 2030 aus der Kohle ausgestiegen sein.

Eine Stromversorgung aus 100% erneuerbaren Energien ist bis 2030 möglich – laut einer Studie der University of California sogar weltweit. Um das zu schaffen brauchen wir aber eine verlässliche Energiewendepolitik. Die gibt es nur mit starken Grünen und dem Druck der Klimabewegung.

Die nächsten Jahre entscheiden – warum die Energiewende nicht warten kann!

Neue Kraftwerke kosten sehr viel Geld. Deswegen müssen Kraftwerke bis zu 40 Jahre laufen um sich zu refinanzieren. Viele Kraftwerke laufen sogar noch länger. Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele neue Kraftwerke gebaut, die nun das Ende ihrer Betriebsdauer erreichen. Diese Kraftwerke werden in den nächsten Jahren ersetzt. Von der Energiepolitik der nächsten zehn Jahre hängt also die Energieversorgung der nächsten 50 Jahre ab. Deswegen ist es wichtig, dass im nächsten Bundestag die Befürworter*innen einer möglichst schnellen Energiewende stark vertreten sind. Deine Stimme entscheidet darüber!