Gemeinsame PM zu Auslauffristen für Staatsexamensstudiengänge im LABG

university-686150_1920

Am 29.09. hat die Landesregierung ihren Gesetzentwurf für das Lehrerausbildungsgesetz (LABG) beschlossen. Zu den darin enthaltenen Übergangsfristen für die auslaufenden Staatsexamensstudiengänge erklären campus:grün NRW, die Juso-Hochschulgruppen NRW und die Grüne Jugend NRW :

„Wir begrüßen, dass das Schulministerium endlich den Handlungsbedarf erkannt hat. Die Verlängerung der Auslauffristen um ein Jahr bleibt aber deutlich hinter den aktuellen Erfordernissen zurück. Jetzt ist es die Aufgabe der Landtagsfraktionen, an dieser Stelle nachzubessern! Auch muss den betroffenen Studierenden zeitnah ein Signal gegeben werden, dass sie zusätzliche Zeit bekommen, ihr Studium abzuschließen und nicht überhastet in den Bachelor oder in andere Bundesländer wechseln sollten.“
„Bisher galt die von schwarz-gelb geschaffene Regelung, dass alle Lehramtsstudierende in den Staatsexamensstudiengängen bis zum Ende des Sommersemesters 2016 (Grund-, Haupt- und Realschullehramt) bzw. 2017 (alle anderen Schulformen)  ihren Abschluss gemacht haben müssen – sonst drohte die Zurückstufung in den Bachelor. Die rot-grüne Landesregierung hätte diesen Passage aus dem Gesetz streichen und allen Studierenden das Erreichen des Staatsexamens ermöglichen müssen“, erklärt Anna Hullermann, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen in NRW.
Lisa-Marie Friede, Sprecherin der Grünen Jugend NRW führt dazu aus: „Weil Bildung ein zentrales Zukunftsthema ist, stellen wir hohe Erwartungen an zukünftige Lehrer*innen. Sie sollen Inklusion im Alltag leben, zu kritischem Denken animieren, die Potentiale unterschiedlicher Menschen fördern. Damit sich alle dafür umfassend bilden können, muss ein Studium ohne Fristendruck ermöglicht werden. Zudem sollte auch in der Lehramtsausbildung berücksichtigt werden, dass vielfältige Lebenswege dazu führen können, dass ein Studium nicht in der künstlich festgelegten Regelstudienzeit abgeschlossen wird.“
„Vor allem dürfen Studierende nicht dafür bestraft werden, dass sie sich sozial engagieren oder besonderen Härten ausgesetzt sind“, ergänzt Marius Kühne von campus:grün NRW. „Besser als komplizierte Härtefallregelungen wäre daher eine pauschale Verlängerung der alten Staatsexamensstudiengänge. Bei der Abschaffung der Lehramtsprüfungsordnung 1994 (LPO 1994) hat sich bewährt, mit einer Frist von 21 Semester dafür zu sorgen, dass niemand umsonst studiert hat.“

 

Bus zum Bundeskongress

Hallo ihr Lieben,

vom 30. Oktober bis zum 1. November findet der Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND in Dresden unter dem Motto „Lernst du noch oder leistest du schon?“ statt.

Mehr Infos hier: https://buko.gruene-jugend.de

Die GRÜNE JUGEND NRW hat einen Bus organisiert, bei dem ihr kostenlos mitfahren könnt. Wir starten am Freitag, den 30. Oktober, um 10 Uhr am Breslauer Platz in Köln. Um 11:30 Uhr wird es einen Zwischenhalt in Dortmund (Hauptbahnhof, Königswall 15) einlegen, bei dem ihr auch einsteigen könnt.

Die Rückfahrt ist am Sonntag, den 1. November, um 14 Uhr geplant.

Wenn ihr mitfahren wollt, meldet euch bitte bei unserem Beisitzer Lukas Flohr unter der Mailadresse lukas.flohr@gruene-jugend-nrw.de an.

Bitte seid pünktlich!

(Die Anmeldung ist verbindlich)

Liebe Grüße

Euer Landesvorstand

EDIT: Es ist auch möglich nur hin- oder nur zurückzufahren.

 

 

GRÜNE JUGEND NRW empört über Aushöhlung des Asylrechts

Zur Zustimmung NRWs zum sogenannten Asylkompromiss erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wir sind schwer enttäuscht und wütend über die Zustimmung der rot-grünen Landesregierung zum sogenannten Asylkompromiss. Es gibt Dinge, bei denen lassen sich keine Kompromisse finden. Die Menschenwürde und das Grundrecht auf Asyl zählen dazu. Hier wurden GRÜNE Grundwerte mit Füßen getreten. Aktuell treten viele unserer Mitglieder aus der Partei aus, was wir absolut nachvollziehen können.“

Sebastian Klick, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW ergänzt:

„Wir werden jetzt erst Recht für das Menschenrecht auf Asyl kämpfen. Langfristig fordern wir offene Grenzen und Bewegungsfreiheit für alle. Klar ist aber auch, dass eine solche Entscheidung der GRÜNEN Regierungsmitglieder Auswirkungen auf die kommenden Wahlkämpfe haben wird. Als GRÜNE JUGEND tragen wir die aktuelle Entscheidung und eine solche Politik nicht mit und kämpfen weiterhin gegen jede Einschränkung des Asylrechts.“

 

GRÜNE müssen Asylrechtsverschärfung ablehnen!

Der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND NRW schließt sich der Kritik von Pro Asyl und Amnesty International in Deutschland an und fordert die grünen Landtagsfraktionen und die grünen Bundestagsabgeordneten auf, dem Gesetzesentwurf zur Asylrechtsverschärfung nicht zuzustimmen. Die grüne Landtagsfraktion NRW und der Landesvorstand der Grünen NRW sollen sich für eine Überarbeitung des Gesetzes einsetzen.

Link:

http://www.proasyl.de/de/presse/detail/news/offener_brief_zur_abstimmung_zum_asylverfahrensbeschleunigungsgesetz/

Klimatour

Auf unserer Klimatour fahren wir mit Rad und Bahn durch NRW und besuchen Gruppen, die den Klimaschutz vorantreiben und machen mit Aktionen auf Lösungen der Klimakrise aufmerksam.

Schlafplätze können wir organisieren, auch die Tickets für euer Fahrrad werden erstattet. Achtet bitte darauf, dass ihr ein möglichst sicheres Fahrrad für die Tour nutzt (2 Bremsen, Licht). Kleinere Dinge, können sicher auch in der Radwerkstatt in Köln behoben werden.

Unsere Stationen sind:

TagUhrzeitProgramm
13.09.13:00 UhrAuftakt der Tour am Drei-Länder-Eck in Aachen.
15:00 UhrDie GRÜNE JUGEND Aachen setzt sich für eine autofreie Innenstadt ein. Wir werden Sie bei ihrer ersten Aktion dazu unterstützten. Anschließend lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen.
14.09.10:00 UhrFahrt mit Rad und Zug von Aachen ins rheinische Braunkohlerevier. Besuch im Hambacher Forst und Treffen mit Bürger*inneninitiative.
Übernachtung in Köln.
15.09.10:00 UhrBesuch bei der Radwerkstatt des ASTA. Danach gemeinsames Mittagessen mit der CampusGarten-Initiative.
Nachmittags geht es dann nach Wuppertal, wo wir auch übernachten werden.
16.09.09:30Abfahrt mit dem Rad nach Witten.
13:30Besichtigung der Solaranlage Holzkampschule in Witten. Gespräch mit Bürger*innenenergiegenossenschaft über Gemeinwohlökonomie
16:00Abfahrt nach Bochum
17.09.09:30Besuch des Bergwerks Prosper-Haniel, für alle die sich angemeldet haben.
18:00gemeinsames Grillen mit Initiativen gegen das Kohlekraftwerk Datteln 4 in Datteln.
18.09.Gemeinsame Fahrt zum Bahnhof Recklinghausen. Danach ist die Tour zu Ende.

Wenn ihr mitfahren möchtet, wendet euch an Sebastian