PM: „Erzähl mal NRW“-Sommerkampagne der GRÜNEN JUGEND NRW: Sprecher*innen auf Sommertour

Düsseldorf, den 19.08.2026  

Die beiden Sprecher*innen Lina Roßkamp und Florim Iseini sind seit Montag, dem 17.08.2026 auf dem zweiten Teil der GJ NRW Sommertour unterwegs.
In zwei Augustwochen möchten die beiden in Nordrhein-Westfalen ansässige Vereine, Unternehmen, Initiativen und Projekte kennenlernen, mit ihnen in den Austausch kommen und erfahren, welche Veränderungen sie sich für NRW wünschen.
Im ersten Teil der Sommertour trafen Lina Roßkamp und Florim Iseini unter anderem auf Ansprechpersonen von Vereint Bochum e.V., der Nordstadtliga Dortmund, Rosa Strippe e.V., Thyssenkrupp, dem BDKJ NRW, Zwischenstand e.V., und weiteren.
Der zweite Teil startete in Münster mit Gesprächen mit dem Eine Welt Netz NRW e.V. und der Westfälisch-Lippischen Landjugend e.V. In den kommenden Tagen stehen unter anderem Termine bei RIAS NRW, SPRUNGbrett Aachen, dem Queeren Netzwerk NRW, Edelgard sowie Freischwimmer e.V. in Krefeld auf dem Programm.

Die Sommertour findet im Rahmen der GJ NRW Sommerkampagne „Erzähl mal NRW“ zur Landtagswahl 2027 statt.
Ziel der Kampagne ist es, neben dem Austausch mit lokalen Organisationen, Initiativen, Projekten und Unternehmen auch mit möglichst vielen Menschen in NRW direkt ins Gespräch zu kommen.
Das Herzstück der Kampagne sind Haustürgespräche. Die dabei gesammelten Antworten werden ausgewertet und bilden die Grundlage für die Forderungen der GJ NRW zur Landtagswahl 2027.

Lina Roßkamp und Florim Iseini betonen: „Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen das Vertrauen verloren haben, dass Politik ihr Leben wirklich besser macht. Genau deshalb machen wir diese Kampagne.“

PM: GRÜNE JUGEND NRW setzt Startschuss für die Landtagswahl 2027

Xanten, 10.04.2026

Vom 10. bis 12. April 2026 findet die Frühjahrs-Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND NRW in Xanten statt. Die Versammlung markiert den Auftakt zum Wahlkampf für die Landtagswahl 2027. Unter dem Motto „Unsere Stärke. Unser Widerstand – Wir sind die Veränderung“ setzen sich die Mitglieder damit auseinander, wie faschistische Netzwerke funktionieren und wie die GRÜNE JUGEND NRW ihnen als Organisation wirksam entgegentreten kann.

Inhaltlich will sich die GRÜNE JUGEND NRW im Wahlkampf insbesondere auf die Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut, soziale Umverteilung, bessere Arbeitsbedingungen, eine sozial gerechte Energiewende sowie die Förderung queerer Jugendzentren und guter Orte für junge Menschen konzentrieren.

Die GRÜNE JUGEND NRW startet den Wahlkampf mit Simone Lux: Sie wird am 11. April 2026 im Zuge der Aufstellung für die Landtagswahl 2027 das Spitzenvotum der GRÜNEN JUGEND NRW erhalten. Seit Herbst 2024 ist sie politische Geschäftsführerin auf Landesebene. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sozialpolitik, Chancengleichheit, bezahlbares Wohnen und Antifaschismus.

PM: Femizide stoppen

Düsseldorf, 06.03.2026

Zum feministischen Kampftag am 8. März und darüber hinaus macht die GRÜNE JUGEND NRW deutlich, dass Femizide keine tragischen Einzelfälle sind, sondern Teil eines strukturellen Musters. Sie entstehen aus gesellschaftlichen Machtverhältnissen heraus und stellen das extreme Ende einer Gewaltstruktur gegen Frauen und weiblich gelesene TINA*-Personen dar.

Femizide sind Ausdruck staatlichen Versagens: Frauenhäuser in NRW sind chronisch unterfinanziert, vielerorts fehlen dringend benötigte Plätze. Beratungsstellen arbeiten an der Belastungsgrenze. Die Landessprecherin Lina Roßkamp stellt klar: „Die Politik muss endlich konsequent handeln, damit Betroffene von Gewalt überall Zugang zu Schutz und Unterstützung haben.“

Wenn Femizide strukturelle Ursachen haben, müssen auch die politischen Antworten strukturell sein. Die GRÜNE JUGEND NRW fordert deshalb konkret:

1. Femizid als eigenen Straftatbestand ins Strafgesetzbuch (StGB): Die geschlechtsspezifische Motivation einer Tötung muss rechtlich klar benannt werden. Sichtbarkeit schafft Anerkennung des Problems.

2. Massive Stärkung von Schutzräumen: Dauerhaft ausreichend finanzierte Frauenhäuser, barrierefreie Zufluchtsorte, Schutzangebote für trans und nicht-binäre Personen sowie flächendeckende Beratungsstellen.

3. Änderung des § 31 Aufenthaltsgesetz (AufenthG): Der Aufenthaltsstatus darf nicht an eine Ehe gebunden sein. Niemand darf aus Angst vor Abschiebung gezwungen sein, in einer gewaltvollen Beziehung zu bleiben.

4. Ökonomische Unabhängigkeit sichern: Existenzsichernde Sozialleistungen, Zugang zum Arbeitsmarkt, bezahlbarer Wohnraum sowie unbürokratische Soforthilfen für Betroffene.

PM: GRÜNE JUGEND NRW trifft Hendrik Wüst

Düsseldorf, 2.02.2026

Am 5. Februar trifft der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND NRW den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst. Die GRÜNE JUGEND NRW freut sich über die Einladung und nutzt die Gelegenheit, um in einen Austausch über die Agenda von CDU und der GRÜNEN JUGEND/den Grünen für die Landtagswahl 2027 zu treten. Darüber hinaus möchte der Vorstand die Perspektiven der GRÜNEN JUGEND zu Fragen der Inneren Sicherheit in Nordrhein-Westfalen darlegen und gemeinsam diskutieren.

PM: Black Friday – Ausbeutung von Paketlieferant*innen und Ressourcenverschwendung

Düsseldorf, 28.11.2025 

Die GRÜNE JUGEND NRW (GJ NRW) sieht den Black Friday als Symbol für eine Konsumkultur, die auf Ausbeutung und Ressourcenverschwendung basiert. 

Konträr zum massiven Konsum macht die GJ NRW darauf aufmerksam, dass der extreme Anstieg an Bestellungen zu enormer Arbeitsverdichtung führt – zulasten der Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten in den Logistikunternehmen.

Landessprecher Florim Iseini betont: „Die prekären Arbeitsbedingungen von Postbot*innen und Paketlieferant*innen sind ein Skandal! Arbeiter*innen sind oft gezwungen, unter extremem Zeitdruck und bei schlechten Löhnen zu arbeiten. Während der Onlinehandel boomt, wird die Arbeit derjenigen, die diesen Handel überhaupt erst ermöglichen, weiterhin massiv unterbewertet.“

Besonders alarmierend sei der Todesfall eines Amazon-Mitarbeiters in einem Logistikzentrum in Erfurt am 17. November. Die GJ NRW sieht darin ein tragisches Beispiel für übermäßige Belastung und unzureichende Sicherheitsstandards in den Unternehmen.

Daher fordert die GJ NRW eine radikale Kehrtwende hin zu einem bewussteren Konsumverhalten, das nicht auf kurzfristigen Schnäppchen und der Ausbeutung von Arbeitskräften basiert. Der Black Friday dürfe nicht nur den Profit einiger weniger fördern, während die ökologische und soziale Bilanz dramatisch auf der Strecke bleibt.

„Es ist höchste Zeit, dass die Politik diese Ausbeutungsverhältnisse endlich ernst nimmt und für eine bessere Regulierung und Arbeitsbedingungen sorgt“, so Iseini.