Solidarität auf die Tagesordnung!
Die Grüne Jugend NRW setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein, in der soziale Gerechtigkeit, der Schutz von Arbeitsplätzen und die Unterstützung derjenigen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt sind, im Mittelpunkt stehen. In Nordrhein-Westfalen, einer Region mit tief verwurzelten Herausforderungen und einem besonders dynamischen Arbeitsmarkt, müssen wir eine klare Haltung gegenüber den sozialen Fragen der Zukunft einnehmen.
Im Angesicht von wirtschaftlichen Umstrukturierungen, gesellschaftlicher Ungleichheit und den Folgen des Klimawandels sind es besonders die Arbeitnehmer:innen und ökonomisch benachteiligte Gruppen, die um ihre Zukunft bangen müssen. Wir als Grüne Jugend NRW müssen uns auf die Seite derjenigen stellen, die tagtäglich für ihre Rechte und die Wahrung ihrer Lebensqualität kämpfen. Solidarität mit allen!
Dieser Antrag zielt darauf ab, Solidarität zu fördern, Arbeitsplätze zu sichern und die Rechte der Beschäftigten und ökonomisch benachteiligten Gruppen in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Dabei beziehen wir uns auf die Werte der sozialen Gerechtigkeit, die wir als Grüne Jugend mit all unserer Energie verteidigen wollen.
1. Solidarität mit den Beschäftigten und ökonomisch benachteiligten Gruppen:
– Die Grüne Jugend NRW bekennt sich zu einer klaren Solidarität mit den Arbeitnehmer:innen und den sozialen Bewegungen in Nordrhein-Westfalen. Wir setzen uns für die Unterstützung der Gewerkschaften und deren Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen sowie die Erhaltung eines sicheren Arbeitsplatzes,
– Wir unterstützen die Rechte von Arbeiter:innen, insbesondere in prekären Beschäftigungsverhältnissen, und fordern den Ausbau von Tarifverträgen und kollektiven Arbeitsrechten für alle Beschäftigten, unabhängig von Branche oder Status.
2. Förderung des sozialen Zusammenhalts:
– Der soziale Zusammenhalt ist die Grundlage einer gerechten Gesellschaft. Die Grüne Jugend NRW fordert daher die Stärkung der sozialen Sicherheitsnetze und die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
– Insbesondere setzen wir uns für eine umfassende Bekämpfung von Kinderarmut und eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen in prekären Verhältnissen ein. Es muss sichergestellt werden, dass jede:r die Möglichkeit hat, an der Gesellschaft teilzuhaben.
3. Forderung nach einem gerechten und inklusiven Sozialstaat:
– Die Grüne Jugend NRW fordert eine Reform des Sozialsystems, das allen Menschen in NRW eine menschenwürdige Existenz ermöglicht. Insbesondere streben wir eine Verbesserung der sozialen Sicherungssysteme, wie z.B. Wohngeld und Sozialhilfe, an, um die Bedürftigen besser zu unterstützen und sie in schwierigen Zeiten zu schützen damit wir eine echte Grundsicherung erreichen!
4. Gegner der ungleichen Verteilung von Wohlstand – CEO-Gehälter und Arbeitsplatzangst:
– Ein besonders brisantes Thema, das die soziale Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft verdeutlicht, ist die immense Gehaltsschere zwischen den Führungsetagen großer Unternehmen und den einfachen Beschäftigten. Ein besonders deutliches Beispiel dafür ist der CEO von ThyssenKrupp, der Millionen an Gehalt erhält, während die Stahlbeschäftigten in Duisburg und anderen Regionen von Arbeitsplatzverlusten betroffen sind und um ihre Zukunft bangen müssen.
– Wir lehnen die extreme Ungleichverteilung von Wohlstand ab und fordern eine gerechtere Entlohnung und eine stärkere Verknüpfung von Unternehmensgewinnen und der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeiter:innen. Es kann nicht sein, dass Unternehmensführungen sich enorme Gehälter auszahlen, während die Arbeiter:innen, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen, mit Unsicherheit und Arbeitsplatzverlust konfrontiert sind.
– Wir fordern daher eine gesetzliche Obergrenze für Gehälter von CEOs und eine stärkere Besteuerung von Großverdienern, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und mehr Gerechtigkeit auf den Arbeitsmärkten zu schaffen.
Beschluss:
Die Grüne Jugend NRW fordert, folgende Maßnahmen umzusetzen:
1. Die Stärkung der Rechte von Arbeiter:innen und sozial benachteiligten Gruppen durch die Förderung von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen.
2. Der Ausbau des sozialen Sicherheitsnetzes, um Armut und soziale Ungleichheit zu bekämpfen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
3. Eine Reform des Sozialsystems, das für alle Menschen in NRW eine existenzsichernde Grundlage bietet.
4. Eine Gesetzgebung zur Begrenzung von CEO-Gehältern und zur stärkeren Besteuerung von Großverdienern, um eine gerechtere Einkommensverteilung zu erkämpfen.