Alles im Umbruch – Entschlossen gegen eine regressive Politik im Bund

Entschlossen gegen den Rechtsruck in NRW, der Bundesrepublik und in Europa

Ein Gespenst geht um in Europa und es ist nicht der Kommunismus. Eine rechtsradikale Kandidatin kommt in Frankreich in die Stichwahl um die Präsidentschaft. In Österreich, sowie in den Niederlanden gewinnen die Rechtspopulisten der FPÖ und PVV kontinuierlich. Unsere europäischen Nachbar*innen müssen sich seit Jahren, teilweise sogar seit Jahrzenten mit rechten Parteien herumschlagen. Aber auch in Nordrhein-Westfalen und in der Bundesrepublik gelingt der AfD erstmals der Einzug in die Parlamente. Die Annahme, dass der Bruch in der deutschen Geschichte, verursacht durch die nationalsozialistische Barbarei, uns die Rechten schon vom Hals halten werde, hat sich als Trugschluss erwiesen. Eine Radikalisierung der Zivilbevölkerung können wir schon seit längerem beobachten. Vom offenen Hass in der Bundesrepublik gegen Geflüchtete in den 90er-Jahren, über den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) hin zu der Ernennung einiger ostdeutschen Gemeinden in „national befreite Zonen“: Die radikale Rechte ist seit Jahrzenten aktiv und wird nicht wirksam bekämpft. Im Gegenteil: Immer neue Gruppen bildeten sich, von rechtsradikalen Jugendorganisationen bis zu den Reichsbürgern. Was den Rechten mit der NPD, den REP und anderen Splitterparteien nicht gelang, gelingt nun mit der AfD. Rassismus wird in Zukunft nicht mehr nur durch rassistische Gesetzesvorhaben der konservativen Parteien im Parlament offen gelegt, sondern auch durch Redebeiträge der rechten Anheizer*innen.

Diese Lage zeigt: Nie war es wichtiger, unsere Idee einer offenen Gesellschaft gegen Rassist*innen zu verteidigen. Doch wie können wir das schaffen? Zunächst einmal darf Politik nicht nur in Wahljahren auf einen Rechtsruck reagieren, sondern muss auch dazwischen dafür sorgen, dass die Bevölkerung nicht weiter radikalisiert wird. Das heißt, aktiv rechte Strukturen bekämpfen und sich weiterhin massiv für eine Abschaffung von Verfassungsschutz und einer Reformierung des Staatsschutzes einsetzen, damit dieser Kampf endlich effektiver wird. Das heißt auch, sich noch massiver gegen Freiheitseinschränkungen der konservativen Parteien auflehnen, denn ein vergiftetes Klima treibt nur noch mehr Menschen in die Arme der Rechtsradikalen. Wir müssen Antworten auf die Hetze der AfD finden, ohne ihr zu viel Raum zu geben, in dem ihre Kampfsprüche nachhallen können. Und es heißt auch die Verhältnisse der kapitalistischen Wirtschaftsordnung zu analysieren und in Frage zu stellen. Als kapitalismuskritische Organisation setzen wir uns daher insbesondere mit den Folgen der Globalisierung auseinander, welche oft als Steigbügel für den Aufstieg der Neuen Rechten herangezogen wird. Schlussendlich brauchen wir viel mehr Vernetzung und Weiterbildung mit anderen emanzipatorischen Jungendorganisationen in NRW, Deutschland und Europa, um gemeinsam in guten Kampagnen gegen den Rechstruck zu kämpfen.

Jamaika – kann das funktionieren?

Zum Zeitpunkt dieser Mitgliederversammlung befinden sich Bündnis 90/Die Grünen auf Bundesebene in Sondierungsverhandlungen mit der CDU/CSU und der FDP. Für uns als GRÜNE JUGEND NRW ist klar: Es geht um die Inhalte. Und weil es eben um Inhalte geht, sind wir skeptisch. Wir können den Delegierten der auf Landes- und Bundesebene nicht mit gutem Gewissen empfehlen, für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen oder einem Koalitionsvertrag zuzustimmen, wenn Inhalte nicht stimmen, oder unsere Grundsätze übergangen werden. Für uns heißt das: Sollte es keine substantiellen Weichenstellungen für eine positive Veränderung hin zu einer gerechten Gesellschaft geben, keinen Ausblick auf eine funktionierende Strategie gegen den Klimawandel und kein Signal für den Kampf gegen den Rechtsruck, dann werden wir uns unserem Bundesverband anschließen und entschlossen gegen eine derartige Regierung in Opposition gehen.

Auf dem Bundeskongress in Dortmund haben wir als GRÜNE JUGEND klar gemacht, was wir von der nächsten Bundesregierung erwarten. Dabei sind unter anderem folgende Punkte für uns von großer Bedeutung:

  • Ein entschiedener Einsatz gegen den Rechtsruck und damit auch für die weitere Unterstützung und Förderung von Initiativen und Programmen gegen Rechts. Die Extremismusklausel darf nicht wieder kommen.
  • Endlich Handeln beim Klimaschutz. Der Kohleausstieg ist gerade für uns als GRÜNE JUGEND NRW nicht verhandelbar. Eine echte Verkehrs- und Agrarwende ist unverzichtbar.
  • Konsequent für Menschenrechte. Europa darf keine Festung bleiben. Solange Menschen im Mittelmeer ertrinken, hat dieses politische System versagt. Wir brauchen legale Einwanderungswege, den vollständigen Familiennachzug und den unverzüglichen Abschiebestopp in Krisengebiete wie zum Beispiel Afghanistan.
  • Es gibt noch keine Gleichberechtigung und das muss sich ändern. Das Ehegattensplitting muss weg und die Frauenquote in Betrieben eingeführt werden. Die Quote soll natürlich auch für mögliche Grüne Minister*innen in der Regierung gelten! Die ungleiche Bezahlung muss in der nächsten Legislaturperiode aufhören.
  • Freiheit und digitale Infrastruktur, statt Angst und Stillstand. Wir wollen einen schnelleren Breitbandausbau, den unbedingten Erhalt der Netzneutralität und das Ende der Vorratsdatenspeicherung.
  • Soziale Gerechtigkeit. Mehr Wohnraum, eine echte Mietpreisbremse und eine Abschaffung der Hartz-IV Sanktionen sind unser Ziel. Die Zwei-Klassen-Medizin soll abgeschafft werden und durch eine Bürger*innenversicherung ersetzt werden.
  • Solidarisches Europa. Wir fordern ein Ende der katastrophalen Austeritätspolitik und eine gemeinsame europäische Finanzpolitik.

Die ersten Verhandlungsrunden haben gezeigt, dass bei vielen dieser Punkte eine Einigung mehr als schwierig wird. Grundlegende Forderungen aus dem GRÜNEN Wahlprogramm, wie zum Beispiel zur Vermögens- und Erbschaftssteuer sind bereits in der ersten Sondierungsrunde unter den Tisch gefallen. Und nicht nur das: Die Blockadehaltung der Sondierungspartner*innen, insbesondere bei den Themen Geflüchteten- und Klimapolitik, haben gezeigt, dass ohne eine komplette Kehrtwende kein progressives Umsteuern möglich wird. Wir sind allerdings die Generation, für die ein solches umsteuern noch möglich ist. Deswegen werden wir weiter drängen und uns, wenn nötig, auch gegen Koalitionverhandlungen stellen.

Klar ist auch: Jamaika ist kein Zukunftsmodell. Für uns als GRÜNE JUGEND NRW ist klar, dass wir so in den nächsten 4 Jahren für ein neues, linkes, emanzipatorisches Projekt kämpfen werden und dafür, dass diese Politik bei den nächsten Wahlen eine Mehrheit hat. Wir müssen uns jetzt verbünden und vernetzen, mit den progressiven und emanzipatorischen Kräften in den linken Parteien und eine gemeinsame Idee entwickeln, die dann auch Wirklichkeit werden kann. Eine GRÜNE Beteiligung an solchen Zweckkoalitionen darf nicht der Regelfall werden und ein Lagerwechsel muss mit allen Mitteln verhindert werden.

 

Beschlossen auf der Landesmitgliederversammlung Herbst-2017 in Bonn.

Change the system, not the climate – Die UN-Klimakonferenz in NRW

Während die Klimaskeptiker in den USA und anderswo auf dem Vormarsch sind, wird Nordrhein-Westfalen die nächsten zwei Wochen zum Schauplatz der Verhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Die Weltklimakonferenz findet zwar in Bonn statt, Gastgeber sind allerdings die Fiji-Inseln. Insbesondere die Länder im globalen Süden sind von den Folgen des Kimawandels betroffen.

Für viele Regionen im globalen Süden ist die Begrenzung der Erhitzung auf 1,5°C eine existenzielle Frage. Doch um dieses Ziel zu erreichen und die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen bleibt kaum noch Zeit. Das 1,5-Grad-Ziel muss von der COP unter allen Umständen gehalten werden.

Die bisher von den Staaten eingereichten Klimaschutzpläne reichen allerdings noch nicht einmal für eine Begrenzung der Erhitzung auf 2°C aus. Insbesondere Industrieländer wie Deutschland müssen ihrer Verantwortung für die Regionen im globalen Süden ernst nehmen und ihre Anstrengungen beim Klimaschutz deutlich verstärken. Klar ist auch: Die Regionen des globalen Südens haben ihre eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse bei der Umsetzung des Pariser Abkommens. Die Delegationen müssen auf die Schwerpunkte des Gastgeberlandes eingehen.

Damit das 1,5°C-Ziel nicht während der Verhandlungen zur Umsetzung unter die Räder gerät, ist es umso wichtiger, dass die Industrieländer aufzeigen, wie es erreicht werden kann. Doch nur ca. 90 Kilometer vom Verhandlungsort entfernt befindet sich das Epizentrum der Braunkohle-Verstromung und die größte CO2-Quelle Europas: Das Rheinische Braunkohlerevier. Während in Bonn verhandelt werden wird, wird in den 4 Braunkohlekraftwerken von Nordrhein-Westfalen aus die Klimakrise befeuert. Bundeskanzlerin Merkel gibt sich international gerne als Klimakanzlerin, ihre Partei stellt sich seit Jahrzehnten ebenso wie SPD, FDP und in Brandenburg auch der die Linkspartei vor den schmutzigen Energieträger Kohle. Klar ist: Wirksamer Klimaschutz ist nur mit einem schnellen Ausstieg aus der Kohle möglich. Wer die Kohle deckt, verschärft die Klimakrise und verweigert sich der Verantwortung für eine klimagerechte Welt. Solange die FDP internationale Verpflichtungen aus Klimaschutzabkommen nicht als verbindlich anerkennt, kann sie kein Koalitionspartner für die Grünen sein.

In Nordrhein-Westfalen stehen die Zeichen hingegen wieder ganz auf Kohle – die neue Schwarz-Gelbe Landesregierung lässt nicht lange auf sich warten und setzt alles daran, die Energiewende auszubremsen. Der Koalitionsvertrag sieht einen ideologisch motivierten Mindestabstand für neue Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 1,5 km vor. Eine solche Vorgabe reduziert die für Windkraft zur Verfügung stehende Fläche im dicht besiedelten NRW um ca. 90%. Damit legt Schwarz-Gelb in NRW de facto die Energiewende auf Eis. Das Energieland NRW steht somit vor dem Aus: Tausende Arbeitsplätze in der Windkraft-Branche sind gefährdet.

Jetzt liegt es an der nächsten Bundesregierung, die Schwarz-Gelben Kohle-Ideolog*innen in die Schranken zu weisen und einen Kohleausstiegsplan zu beschließen, der Deutschlands Zusagen für das Erreichen des 1,5°C-Ziels einhält.

Wir wissen aber auch: Der Kohleausstieg ist Handarbeit. In 23 Jahren Verhandlungen auf der COP ist es den Regierungsvertreter*innen bislang nicht gelungen, die globale Erwärmung erfolgreich zu begrenzen. Deswegen zeigen wir uns solidarisch mit den Aktivist*innen von Ende Gelände, die mit Aktionen des zivilen Ungehorsams für den Ausstieg aus der Kohle und für eine klimagerechte Welt streiten.

Eine Politik, die das 1,5°C-Ziel verwirklicht, fängt auch in Deutschland und NRW an. Deswegen fordern wir:

  • Einen Aussteig aus den Verbrennungsmotoren bis 2030 als Teil einer Mobilitätswende, die auf öffentlichen Nahverkehr und Rad statt motorisiertem Individualverkehr setzt.
  • EinKohleausstiegsgestz, dass die 20 dreckigsten Kraftwerke sofort vom Netz nimmt und den Kohleausstieg in den nächsten 10 Jahren festschreibt.
  • Den Umstieg der Bundesrepublik Deutschland auf 100% Erneuerbare Energien.
  • Die Wiedereinführung eines NRW-Klimaschutzgesetzes, dass die Industrie in Nordrhein-Westfalen bis 2050 emissionsfrei und somit den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig macht.
  • Der Abbau von klimaschädlichen Subventionen.
  • Das Ende der Förderung klimaschädlicher Landwirtschaft
  • Die Wiedereinführung eines Tariftreue- und Vergabegestzes, das ernsthafte Klimaschutz-Standards für öffentliche Aufträge niederschreibt.
  • Das schrittweise Ende aller Subventionen von Flughäfen bis 2022.
  • Ein Landesgesetz, dass von den Kommunen im Rahmen individueller Umstände autofreie Innenstädte einfordert.
  • Ein bundesweiten und landesweiten „Aktionsplan Klimaschutz“, der Forschung und Projekte für konsequenten Klimaschutz unterstützt.

 

Beschlossen auf der Landesmitgliederversammlung Herbst-2017 in Bonn.

Change the system, not the climate – Die UN-Klimakonferenz in NRW

Während die Klimaskeptiker in den USA und anderswo auf dem Vormarsch sind, wird Nordrhein-Westfalen die nächsten zwei Wochen zum Schauplatz der Verhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Die Weltklimakonferenz findet zwar in Bonn statt, Gastgeber sind allerdings die Fiji-Inseln. Insbesondere die Länder im globalen Süden sind von den Folgen des Kimawandels betroffen. Für viele Regionen im globalen Süden ist die Begrenzung der Erhitzung auf 1,5°C eine existenzielle Frage. Doch um dieses Ziel zu erreichen und die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen bleibt kaum noch Zeit. Das 1,5-Grad-Ziel muss von der COP unter allen Umständen gehalten werden.

Die bisher von den Staaten eingereichten Klimaschutzpläne reichen allerdings noch nicht einmal für eine Begrenzung der Erhitzung auf 2°C aus. Insbesondere Industrieländer wie Deutschland müssen ihrer Verantwortung für die Regionen im globalen Süden ernst nehmen und ihre Anstrengungen beim Klimaschutz deutlich verstärken. Klar ist aber auch: Die Regionen des globalen Südens haben ihre eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse bei der Umsetzung des Pariser Abkommens. Die Delegationen müssen auf die Schwerpunkte des Gastgeberlandes eingehen.

Damit das 1,5°C-Ziel nicht während der Verhandlungen zur Umsetzung unter die Räder gerät, ist es umso wichtiger, dass die Industrieländer aufzeigen, wie es erreicht werden kann. Doch nur ca. 90 Kilometer vom Verhandlungsort entfernt befindet sich das Epizentrum der Braunkohle-Verstromung und die größte CO2- Quelle Europas: Das Rheinische Braunkohlerevier. Während in Bonn verhandelt werden wird, wird in den 4 Braunkohlekraftwerken von Nordrhein-Westfalen aus die Klimakrise befeuert. Bundeskanzlerin Merkel gibt sich international gerne als Klimakanzlerin, ihre Partei stellt sich seit Jahrzehnten ebenso wie SPD, FDP und in Brandenburg auch der die Linkspartei vor den schmutzigen Energieträger Kohle.

Klar ist: Wirksamer Klimaschutz ist nur mit einem schnellen Ausstieg aus der Kohle möglich. Wer die Kohle deckt, verschärft die Klimakrise und verweigert sich der Verantwortung für eine klimagerechte Welt.

In Nordrhein-Westfalen stehen die Zeichen hingegen wieder ganz auf Kohle – die neue Schwarz-Gelbe Landesregierung lässt nicht lange auf sich warten und setzt alles daran, die Energiewende auszubremsen. Der Koalitionsvertrag sieht einen ideologisch motivierten Mindestabstand für neue Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 1,5 km vor. Eine solche Vorgabe reduziert die für Windkraft zur Verfügung stehende Fläche im dicht besiedelten NRW um ca. 90%. Damit legt Schwarz-Gelb in NRW de facto die Energiewende auf Eis. Das Energieland NRW steht somit vor dem Aus: Tausende Arbeitsplätze in der Windkraft-Branche sind gefährdet.

Jetzt liegt es an der nächsten Bundesregierung, die Schwarz-Gelben Kohle-Ideolog*innen in die Schranken zu weisen und einen Kohleausstiegsplan zu beschließen, der Deutschlands Zusagen für das Erreichen des 1,5°C-Ziels einhält.

Wir wissen aber auch: Der Kohleausstieg ist Handarbeit. In 23 Jahren Verhandlungen auf der COP ist es den Regierungsvertreter*innen bislang nicht gelungen, die globale Erwärmung erfolgreich zu begrenzen. Deswegen zeigen wir uns solidarisch mit den Aktivist*innen von Ende Gelände, die mit Aktionen des zivilen Ungehorsams für den Ausstieg aus der Kohle und für eine klimagerechte Welt streiten. Eine Politik, die das 1,5°C-Ziel verwirklicht, fängt auch in Deutschland und NRW an. Deswegen fordern wir:

  • Einen Aussteig aus den Verbrennungsmotoren bis 2030 als Teil einer Mobilitätswende, die auf öffentlichen Nahverkehr und Rad statt motorisiertem Individualverkehr setzt.
  • EinKohleausstiegsgestz, dass die 20 dreckigsten Kraftwerke sofort vom Netz nimmt und den Kohleausstieg in den nächsten 10 Jahren festschreibt.
  • Den Umstieg der Bundesrepublik Deutschland auf 100% Erneuerbare Energien.
  • Die Wiedereinführung eines NRW-Klimaschutzgesetzes, dass die Industrie in Nordrhein-Westfalen bis 2050 emissionsfrei und somit den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig macht.
  • Der Abbau von klimaschädlichen Subventionen.
  • Das Ende der Förderung klimaschädlicher Landwirtschaft
  • Die Wiedereinführung eines Tariftreue- und Vergabegestzes, das ernsthafte Klimaschutz-Standards für öffentliche Aufträge niederschreibt.
  • Das schrittweise Ende aller Subventionen von Flughäfen bis 2022.
  • Ein Landesgesetz, dass von den Kommunen im Rahmen individueller Umstände autofreie Innenstädte einfordert.
  • Ein bundesweiten und landesweiten „Aktionsplan Klimaschutz“, der Forschung und Projekte für konsequenten Klimaschutz unterstützt.

 

Beschlossen auf der Herbst-Landesmitgliederversammlung am 05.11.2017 in Bonn.

Jamaika ist kein Zukunftsmodell

Neuer Vorstand zieht kritische Bilanz zu Jamaika Verhandlungen im Bund

Auf ihrer Landesmitgliederversammlung vom 03-05.11.2017 hat die GRÜNE JUGEND NRW turnusgemäß ihren neuen Vorstand gewählt. Wiedergewählt wurden die Sprecherin Julia Wenzel und Schatzmeisterin Lena Zingsheim. Komplettiert wird der Vorstand durch Sprecher Tim Achtermeyer, Politischer Geschäftsführer Kay Wilhelm Mähler und die Beisitzer*innen Katharina Sonntag, Laura Steeger, Joey Strasdat und Jan Seemann.

In einem Leitantrag des Landesvorstandes hat sich die Versammlung intensiv mit den Jamaika Sondierungsverhandlungen auseinandergesetzt und rote Linien für eine Zustimmung zu den Koalitionsverhandlungen beschlossen.

Dazu Julia Wenzel: „Ohne eine beherzte Kehrtwende der Sondierungspartner*innen, besonders in der Asyl- und Klimapolitik, kann Jamaika nicht funktionieren. Wir brauchen jetzt eine Politik, die der kollektiven Sorge um einen Rechtsruck eine gerechte Vision entgegensetzt. Sollte Jamaika darauf abzielen, die Stillstand-Politik der Großen Koalition fortzuführen, werden wir uns entschieden gegen dieses Bündnis stellen.“

Tim Achtermeyer ergänzt: „Klar ist auch: Jamaika ist kein Zukunftsmodell, sondern höchstens ein Notnagel. Wir werden in den nächsten vier Jahren noch entschiedener dafür kämpfen, dass es eine emanzipatorische Mehrheit im Parlament und in der GRÜNEN Partei gibt.“

Julia Wenzel ist 26 Jahre alt und wohnt in Duisburg. Sie wurde von der Versammlung zum zweiten Mal im Amt bestätigt und erhielt bei ihrer Wahl 96% der abgegebenen Stimmen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Asyl- und Migrationspolitik, der Innenpolitik und in der Bildungspolitik.

Tim Achtermeyer ist 24 Jahre alt und ist Stadtverordneter im Rat der Bundesstadt Bonn. Er wurde zum ersten mal in das Amt des Sprechers gewählt und erhielt 87% der Stimmen. Seine Themenschwerpunkte liegen in der Kultur-, Finanz-, und Kommunalpolitik.

Novembermail 2017

Liebes Mitglied der GRÜNEN JUGEND NRW,

alles neu macht der November! In wenigen Tagen stehen auf unserer Herbst-Landesmitgliederversammlung in Bonn einige Neuwahlen an. Darunter auch die Wahl des neuen Vorstandes. Bist du dabei?
Und Ende des Monats stehen das Bildungsgremium und die Basisforen im Mittelpunkt. Zum einen planen wir unsere Bildungsarbeit für das kommende Jahr, zum anderen bieten wir den Basisgruppen genug Raum, um sich zu vernetzen und tagespolitische Themen zu diskutieren.
Klick mal rein 💚

3. bis 5. November, Bonn
Herbst-Landesmitgliederversammlung
“Change the System, not the Climate!” Unter diesem Motto laden wir ganz herzlich ein zur: Herbst-Landesmitgliederversammlung im Haus Venusberg in Bonn. Im Sommer fanden die Klimaproteste im Rheinland statt, nun startet die Weltklimakonferenz in Bonn. Wir möchten uns deshalb neben den jährlichen Wahlen weiterbilden, für echten Klimaschutz protestieren und auf das Wahljahr 2017 zurückblicken! Die Betten sind leider schon alle belegt, aber du kannst uns zum Beispiel auf der Demo am Samstag unterstützen. Mehr Infos»

17. bis 19. November, Duisburg
Klausurtagung des neuen Landesvorstandes
Kurz nach der Wahl des neuen Landesvorstandes begibt sich dieser in der Duisburger Geschäftsstelle in Klausur. Alle Sitzungen des Landesvorstandes sind öffentlich. Du kannst dich gerne per Mail bei buero@gj-nrw.de anmelden und erhältst dann die Tagesordnung.

Samstag, 16. Dezember, 14 Uhr, Düsseldorf
Bildungsgremium
Wir laden alle Koordinator*innen der Arbeitskreise herzlich zu unserem Bildungsgremium ein. Gerne können auch Interessierte dazu kommen. Wenn du eine Idee für ein Seminar hast, dann schick sie vorab an die entsprechenden Arbeitskreise. Mehr Infos und Anmeldung»

Sonntag, 17. Dezember, Dortmund
Basisforum
Auf unserem Basisforum möchten wir dich und deine Basisgruppe schulen und freuen uns über euer Feedback zur Basisgruppenarbeit! Mehr Infos und Anmeldung»

 

Was macht der Landesvorstand und was steht an?
Im letzten Monat der Amtsperiode des Landesvorstands 2016/2017 haben wir nochmal ordentlich Bildungsarbeit für euch organisiert! Ein Workshop zur Vernetzung von FIT-Personen mit Ricarda Lang, unserer neuen Bundessprecherin seit dem vergangenen Wochenende, ein Neumitgliedertreffen und ein Schreibtreffen zur Herbst-LMV. Apropos Herbst-LMV: Die stand natürlich besonders im Zentrum unserer Arbeit. Die Planung der Workshops fertigstellen, den Rechenschaftsbericht schreiben und: Anträge, Anträge, Anträge! Wir geben gerade alles für ein erfolgreiches Wochenende in Bonn und freuen uns euch vom 3. bis zum 5. November im Haus Venusberg zu begrüßen.
Außerdem waren wir als GRÜNE JUGEND NRW auf dem Bundeskongress in Dortmund präsent: Wir freuen uns über die klare Stoßrichtung in Richtung der Sondierungsgespräche und über die Wahl unseres Landessprechers Max zum neuen Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND.


Dein Landesvorstand
Jule, Wiebke, Andi, Lena, Nyke, Michael und Nils