Am Sonntag, den 29. November, startet unser LMV Bildungs-Afterglow mit vier tollen Angeboten. Meldet euch an!

 

11 bis 13 Uhr | Kapitalismus und Krise

Krisen über Krisen und kein Ausweg in Sicht?

Die letzten Jahre waren von Krisen geprägt. Immer deutlicher wird, dass wir so, wie wir jetzt leben, nicht auf Dauer weiterleben können. Eisberge schmelzen, Arten werden ausgelöscht und die Erde wird immer heißer. Alle reden von der Krise des Gesundheitssystems aber niemand tut etwas dagegen. Aus kaputtgesparten Krankenhäusern werden die Leichen transportiert. All das ist kein Zufall, kein unberechenbares Unglück.

Doch woher kommen diese Krisen? Was löst sie aus? Und wie können wir ihnen entkommen? Auf diese Fragen wollen wir im Workshop eingehen. Er ist offen für alle und einsteiger*innenfreundlich.

Mit Klara Sendelbach

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11 bis 13 Uhr | Agenda 2010 – Armut per Gesetz

Die Agenda 2010 ist der Beweis dafür, dass nicht alles, was gut für die Wirtschaft ist, automatisch gut für die Menschen ist. Um „Wettbewerbsfähigkeit“ zu sichern wurde das soziale Sicherungsnetz gelockert, Arbeitnehmer*innenrechte abgebaut und der größte Niedriglohnsektor Europas geschaffen.

Die Folgen dieser Politik waren und sind verheerend: Immer mehr Menschen verdienen in ihrer Arbeit so wenig, dass sie trotzdem in Armut leben, Hartz4 ist so niedrig, dass man von einer Grundsicherung kaum reden kann und Alterarmut ist für viele Menschen, vor allem Frauen, die Aussicht. Wenn jede 6. Person in Deutschland in Armut lebt, dann braucht es Veränderung! In dem Workshop werfen wir einen Blick zurück auf die Entstehung der Agenda 2010 und ordnen sie in die Gesamtgesellschaftliche Entwicklung des Neoliberalismus ein. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren, wie eine Politik ausgestaltet werden muss, die niemand in Armut zurück lässt.

Mit Sarah-Lee Heinrich

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14 bis 16 Uhr | Gesellschaftsrelevant

Warum bessere Arbeitsbedingungen nicht erklatscht sondern erkämpft werden müssen: Die Coronakrise stellt nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit von Menschen dar, sondern verschärft bestehende gesellschaftliche Probleme massiv. Doch auch wenn gesellschaftsrelevante Berufe wie die Pflege von Alten und Kranken mehr Aufmerksamkeit bekommen und fleißig beklatscht werden, werden die schlechten Arbeitsbedingungen dort nur noch schlechter.

Doch warum sind gerade Berufe, die für das gesellschaftliche Zusammenleben so relevant sind so schlecht bezahlt? Warum werden diese Berufe vorrangig von Frauen ausgeübt? Und welche politischen Ziele leiten sich für uns als linke Jugendorganisation daraus ab?

Mit Jonathan Thurow

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14 bis 16 Uhr | Neoliberalismus

Beschreibung folgt.

Mit Lena Beier

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