Keine Arbeit für Niemand!

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet rasant voran. Automatisierung, Robotisierung und Vernetzung machen viele Arbeitsplätze überflüssig. Laut einer Oxford Studie werden in 20 Jahren etwa die Hälfte aller Arbeitsplätze nicht mehr benötig. Das sollte doch ein Grund zur Freude sein. Körperlich anstrengende und geistig stumpfe Tätigkeiten können Maschinen für uns erledigen und wir hätten mehr Zeit für Wichtiges. Doch dieser Wunsch scheitert an der kapitalistischen Verwertungslogik. Es entstehen stattdessen immer mehr sinn- und nutzlose “Bullshit-Jobs”. Menschen leiden unter Überstunden, Leistungsdruck und ständiger Erreichbarkeit. Es gibt immer mehr Menschen, denen ein Job nicht mehr reicht und die in prekären Arbeitsverhältnissen leben müssen.

In dem Seminar wollen wir all diesen Problemen auf dem Grund gehen und über das emanzipatorische Potential der Digitalisierung diskutieren. Der Referent Lothar Galow-Bergemann von EmaFrie wird in einem Workshop ein Plädoyer für eine massive Arbeitszeitverkürzung halten.

Wenn ihr Interesse an der Veranstaltung habt, meldet euch bitte hier an.

Für euch mit 💚 vom Arbeitskreis Wirtschaft und Soziales.

Grüne Jugend NRW veranstaltet Tanzdemo am Hambacher Forst

Am gestrigen Sonntag hat die GRÜNE JUGEND NRW eine Tanzdemo mit rund 120 jungen Menschen unter dem Motto „Bagger wegbassen“ veranstaltet.

Dazu Lena Zingsheim, Sprecherin der Grünen Jugend NRW: „Wir haben ein Signal in Solidarität mit den friedlichen Aktivist*innen vor Ort gesetzt. Wir setzten der grauen Asche von RWE ein buntes Zeichen entgegen. Es geht noch um mehr als den Hambacher Wald – wir kämpfen für echten Klima- und Umweltschutz. Wir brauchen dringend den konsequenten Kohleausstieg!“

Tim Achtermeyer, Sprecher der Grünen Jugend NRW ergänzt: „RWE und die Landesregierung riskieren mit ihrem Vorgehen die Eskalation. Die ist weder für das Land, noch die Energieversorgung notwendig. Wir rufen beide dringend dazu auf, auf ein Moratorium einzugehen und das Gespräch zu suchen. Der Innenminister muss sich als Moderator aufstellen, statt als Scharfmacher.“

GRÜNE JUGEND verlegt Landesvorstandssitzung in den Hambacher Wald

Dazu Lena Zingsheim, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wir werden nicht aufhören mit kreativen Wegen des friedlichen Protestes, bis RWE und die Landesregierung endlich kapieren, dass dieser Wald nicht gerodet werden darf und der Kohleausstieg jetzt nötig ist.“

Dazu Tim Achtermeyer, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wir sind solidarisch mit den friedlichen Aktivist*innen im Hambacher Wald. Wir können nicht ernsthaft in unserem Düsseldorfer Büro tagen, wenn wenige Kilometer weiter ein Wald gerodet werden könnte.“

Hambi: Kulturkampf Braunkohle und Besuch vor Ort | 22. und 23. September 2018

Dürre, Hitzesommer, Waldbrände. Dies und vieles mehr zeigt, dass der Kampf gegen den Klimawandel dringender ist denn je. Wenn Deutschland seiner internationalen Verantwortung gerecht werden will, müssen wir so schnell wie möglich aus der Braunkohle raus.

Wir wollen uns im Rahmen dieses Seminars mit den Konsequenzen des Braunkohleausstiegs im rheinischen Revier und die Stromversorgung in Europa beschäftigen. Dazu kooperieren wir mit der evangelischen Kirche in Düren um auch mit betroffenen Menschen vor Ort ins Gespräch kommen zu können. Aber auch den Hambacher Forst als Ort des Widerstands gegen die klimaschädliche Braunkohle, werden wir im Rahmen eines Waldspaziergangs erkunden.

Auf euch warten also spannende Workshops und ein Tag in den letzten Resten des Hambacher Forsts. Kommt vorbei.

Da wir in den Räumlichkeiten der evangelischen Gemeinde übernachten werden, bringt bitte Schlafsack und Isomatte, sowie Waschzeug mit.

Weitere Infos zum Ort und Co. findet ihr hier.

Jetzt anmelden!

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.

Für euch mit 💚 vom Arbeitskreis Öko. #hambibleibt #sonstkommich

GRÜNE JUGEND fordert den Rücktritt von Innenminister Herbert Reul

Nach den jüngsten, verfassungswidrigen Aussagen von Innenminister Reul zu „Rechtsempfinden“ fordert die GRÜNE JUGEND NRW den Rücktritt von Innenminister Herbert Reul.

Dazu Lena Zingsheim, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Von welchem Bürger*innenempfinden spricht Reul bitte? Ganz sicher nicht von meinem. Das Gericht entscheidet aufgrund der Rechtslage und nicht nach dem Bauchgefühl eines Innenministers. Da Reul die Gewaltenteilung in Deutschland offensichtlich nicht verstanden hat, ist er für den Job als Innenminister eindeutig disqualifiziert. Herr Reul, treten Sie zurück!“

Dazu Tim Achtermeyer, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Innenminister Reul folgt mit der Unterscheidung zwischen Recht und Rechtsempfinden dem Denken der Rechtspopulisten. Als Politiker ist das schändlich. Macht das allerdings ein Innenminister, also der Minister, der für die Stärke des Rechts verantwortlich ist, wird dieser untragbar.“