Change the system, not the climate – Die UN-Klimakonferenz in NRW

Während die Klimaskeptiker in den USA und anderswo auf dem Vormarsch sind, wird Nordrhein-Westfalen die nächsten zwei Wochen zum Schauplatz der Verhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Die Weltklimakonferenz findet zwar in Bonn statt, Gastgeber sind allerdings die Fiji-Inseln. Insbesondere die Länder im globalen Süden sind von den Folgen des Kimawandels betroffen.

Für viele Regionen im globalen Süden ist die Begrenzung der Erhitzung auf 1,5°C eine existenzielle Frage. Doch um dieses Ziel zu erreichen und die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen bleibt kaum noch Zeit. Das 1,5-Grad-Ziel muss von der COP unter allen Umständen gehalten werden.

Die bisher von den Staaten eingereichten Klimaschutzpläne reichen allerdings noch nicht einmal für eine Begrenzung der Erhitzung auf 2°C aus. Insbesondere Industrieländer wie Deutschland müssen ihrer Verantwortung für die Regionen im globalen Süden ernst nehmen und ihre Anstrengungen beim Klimaschutz deutlich verstärken. Klar ist auch: Die Regionen des globalen Südens haben ihre eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse bei der Umsetzung des Pariser Abkommens. Die Delegationen müssen auf die Schwerpunkte des Gastgeberlandes eingehen.

Damit das 1,5°C-Ziel nicht während der Verhandlungen zur Umsetzung unter die Räder gerät, ist es umso wichtiger, dass die Industrieländer aufzeigen, wie es erreicht werden kann. Doch nur ca. 90 Kilometer vom Verhandlungsort entfernt befindet sich das Epizentrum der Braunkohle-Verstromung und die größte CO2-Quelle Europas: Das Rheinische Braunkohlerevier. Während in Bonn verhandelt werden wird, wird in den 4 Braunkohlekraftwerken von Nordrhein-Westfalen aus die Klimakrise befeuert. Bundeskanzlerin Merkel gibt sich international gerne als Klimakanzlerin, ihre Partei stellt sich seit Jahrzehnten ebenso wie SPD, FDP und in Brandenburg auch der die Linkspartei vor den schmutzigen Energieträger Kohle. Klar ist: Wirksamer Klimaschutz ist nur mit einem schnellen Ausstieg aus der Kohle möglich. Wer die Kohle deckt, verschärft die Klimakrise und verweigert sich der Verantwortung für eine klimagerechte Welt. Solange die FDP internationale Verpflichtungen aus Klimaschutzabkommen nicht als verbindlich anerkennt, kann sie kein Koalitionspartner für die Grünen sein.

In Nordrhein-Westfalen stehen die Zeichen hingegen wieder ganz auf Kohle – die neue Schwarz-Gelbe Landesregierung lässt nicht lange auf sich warten und setzt alles daran, die Energiewende auszubremsen. Der Koalitionsvertrag sieht einen ideologisch motivierten Mindestabstand für neue Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 1,5 km vor. Eine solche Vorgabe reduziert die für Windkraft zur Verfügung stehende Fläche im dicht besiedelten NRW um ca. 90%. Damit legt Schwarz-Gelb in NRW de facto die Energiewende auf Eis. Das Energieland NRW steht somit vor dem Aus: Tausende Arbeitsplätze in der Windkraft-Branche sind gefährdet.

Jetzt liegt es an der nächsten Bundesregierung, die Schwarz-Gelben Kohle-Ideolog*innen in die Schranken zu weisen und einen Kohleausstiegsplan zu beschließen, der Deutschlands Zusagen für das Erreichen des 1,5°C-Ziels einhält.

Wir wissen aber auch: Der Kohleausstieg ist Handarbeit. In 23 Jahren Verhandlungen auf der COP ist es den Regierungsvertreter*innen bislang nicht gelungen, die globale Erwärmung erfolgreich zu begrenzen. Deswegen zeigen wir uns solidarisch mit den Aktivist*innen von Ende Gelände, die mit Aktionen des zivilen Ungehorsams für den Ausstieg aus der Kohle und für eine klimagerechte Welt streiten.

Eine Politik, die das 1,5°C-Ziel verwirklicht, fängt auch in Deutschland und NRW an. Deswegen fordern wir:

  • Einen Aussteig aus den Verbrennungsmotoren bis 2030 als Teil einer Mobilitätswende, die auf öffentlichen Nahverkehr und Rad statt motorisiertem Individualverkehr setzt.
  • EinKohleausstiegsgestz, dass die 20 dreckigsten Kraftwerke sofort vom Netz nimmt und den Kohleausstieg in den nächsten 10 Jahren festschreibt.
  • Den Umstieg der Bundesrepublik Deutschland auf 100% Erneuerbare Energien.
  • Die Wiedereinführung eines NRW-Klimaschutzgesetzes, dass die Industrie in Nordrhein-Westfalen bis 2050 emissionsfrei und somit den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig macht.
  • Der Abbau von klimaschädlichen Subventionen.
  • Das Ende der Förderung klimaschädlicher Landwirtschaft
  • Die Wiedereinführung eines Tariftreue- und Vergabegestzes, das ernsthafte Klimaschutz-Standards für öffentliche Aufträge niederschreibt.
  • Das schrittweise Ende aller Subventionen von Flughäfen bis 2022.
  • Ein Landesgesetz, dass von den Kommunen im Rahmen individueller Umstände autofreie Innenstädte einfordert.
  • Ein bundesweiten und landesweiten „Aktionsplan Klimaschutz“, der Forschung und Projekte für konsequenten Klimaschutz unterstützt.

 

Beschlossen auf der Landesmitgliederversammlung Herbst-2017 in Bonn.

Change the system, not the climate – Die UN-Klimakonferenz in NRW

Während die Klimaskeptiker in den USA und anderswo auf dem Vormarsch sind, wird Nordrhein-Westfalen die nächsten zwei Wochen zum Schauplatz der Verhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Die Weltklimakonferenz findet zwar in Bonn statt, Gastgeber sind allerdings die Fiji-Inseln. Insbesondere die Länder im globalen Süden sind von den Folgen des Kimawandels betroffen. Für viele Regionen im globalen Süden ist die Begrenzung der Erhitzung auf 1,5°C eine existenzielle Frage. Doch um dieses Ziel zu erreichen und die katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise einzudämmen bleibt kaum noch Zeit. Das 1,5-Grad-Ziel muss von der COP unter allen Umständen gehalten werden.

Die bisher von den Staaten eingereichten Klimaschutzpläne reichen allerdings noch nicht einmal für eine Begrenzung der Erhitzung auf 2°C aus. Insbesondere Industrieländer wie Deutschland müssen ihrer Verantwortung für die Regionen im globalen Süden ernst nehmen und ihre Anstrengungen beim Klimaschutz deutlich verstärken. Klar ist aber auch: Die Regionen des globalen Südens haben ihre eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse bei der Umsetzung des Pariser Abkommens. Die Delegationen müssen auf die Schwerpunkte des Gastgeberlandes eingehen.

Damit das 1,5°C-Ziel nicht während der Verhandlungen zur Umsetzung unter die Räder gerät, ist es umso wichtiger, dass die Industrieländer aufzeigen, wie es erreicht werden kann. Doch nur ca. 90 Kilometer vom Verhandlungsort entfernt befindet sich das Epizentrum der Braunkohle-Verstromung und die größte CO2- Quelle Europas: Das Rheinische Braunkohlerevier. Während in Bonn verhandelt werden wird, wird in den 4 Braunkohlekraftwerken von Nordrhein-Westfalen aus die Klimakrise befeuert. Bundeskanzlerin Merkel gibt sich international gerne als Klimakanzlerin, ihre Partei stellt sich seit Jahrzehnten ebenso wie SPD, FDP und in Brandenburg auch der die Linkspartei vor den schmutzigen Energieträger Kohle.

Klar ist: Wirksamer Klimaschutz ist nur mit einem schnellen Ausstieg aus der Kohle möglich. Wer die Kohle deckt, verschärft die Klimakrise und verweigert sich der Verantwortung für eine klimagerechte Welt.

In Nordrhein-Westfalen stehen die Zeichen hingegen wieder ganz auf Kohle – die neue Schwarz-Gelbe Landesregierung lässt nicht lange auf sich warten und setzt alles daran, die Energiewende auszubremsen. Der Koalitionsvertrag sieht einen ideologisch motivierten Mindestabstand für neue Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 1,5 km vor. Eine solche Vorgabe reduziert die für Windkraft zur Verfügung stehende Fläche im dicht besiedelten NRW um ca. 90%. Damit legt Schwarz-Gelb in NRW de facto die Energiewende auf Eis. Das Energieland NRW steht somit vor dem Aus: Tausende Arbeitsplätze in der Windkraft-Branche sind gefährdet.

Jetzt liegt es an der nächsten Bundesregierung, die Schwarz-Gelben Kohle-Ideolog*innen in die Schranken zu weisen und einen Kohleausstiegsplan zu beschließen, der Deutschlands Zusagen für das Erreichen des 1,5°C-Ziels einhält.

Wir wissen aber auch: Der Kohleausstieg ist Handarbeit. In 23 Jahren Verhandlungen auf der COP ist es den Regierungsvertreter*innen bislang nicht gelungen, die globale Erwärmung erfolgreich zu begrenzen. Deswegen zeigen wir uns solidarisch mit den Aktivist*innen von Ende Gelände, die mit Aktionen des zivilen Ungehorsams für den Ausstieg aus der Kohle und für eine klimagerechte Welt streiten. Eine Politik, die das 1,5°C-Ziel verwirklicht, fängt auch in Deutschland und NRW an. Deswegen fordern wir:

  • Einen Aussteig aus den Verbrennungsmotoren bis 2030 als Teil einer Mobilitätswende, die auf öffentlichen Nahverkehr und Rad statt motorisiertem Individualverkehr setzt.
  • EinKohleausstiegsgestz, dass die 20 dreckigsten Kraftwerke sofort vom Netz nimmt und den Kohleausstieg in den nächsten 10 Jahren festschreibt.
  • Den Umstieg der Bundesrepublik Deutschland auf 100% Erneuerbare Energien.
  • Die Wiedereinführung eines NRW-Klimaschutzgesetzes, dass die Industrie in Nordrhein-Westfalen bis 2050 emissionsfrei und somit den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig macht.
  • Der Abbau von klimaschädlichen Subventionen.
  • Das Ende der Förderung klimaschädlicher Landwirtschaft
  • Die Wiedereinführung eines Tariftreue- und Vergabegestzes, das ernsthafte Klimaschutz-Standards für öffentliche Aufträge niederschreibt.
  • Das schrittweise Ende aller Subventionen von Flughäfen bis 2022.
  • Ein Landesgesetz, dass von den Kommunen im Rahmen individueller Umstände autofreie Innenstädte einfordert.
  • Ein bundesweiten und landesweiten „Aktionsplan Klimaschutz“, der Forschung und Projekte für konsequenten Klimaschutz unterstützt.

 

Beschlossen auf der Herbst-Landesmitgliederversammlung am 05.11.2017 in Bonn.

Jamaika ist kein Zukunftsmodell

Neuer Vorstand zieht kritische Bilanz zu Jamaika Verhandlungen im Bund

Auf ihrer Landesmitgliederversammlung vom 03-05.11.2017 hat die GRÜNE JUGEND NRW turnusgemäß ihren neuen Vorstand gewählt. Wiedergewählt wurden die Sprecherin Julia Wenzel und Schatzmeisterin Lena Zingsheim. Komplettiert wird der Vorstand durch Sprecher Tim Achtermeyer, Politischer Geschäftsführer Kay Wilhelm Mähler und die Beisitzer*innen Katharina Sonntag, Laura Steeger, Joey Strasdat und Jan Seemann.

In einem Leitantrag des Landesvorstandes hat sich die Versammlung intensiv mit den Jamaika Sondierungsverhandlungen auseinandergesetzt und rote Linien für eine Zustimmung zu den Koalitionsverhandlungen beschlossen.

Dazu Julia Wenzel: „Ohne eine beherzte Kehrtwende der Sondierungspartner*innen, besonders in der Asyl- und Klimapolitik, kann Jamaika nicht funktionieren. Wir brauchen jetzt eine Politik, die der kollektiven Sorge um einen Rechtsruck eine gerechte Vision entgegensetzt. Sollte Jamaika darauf abzielen, die Stillstand-Politik der Großen Koalition fortzuführen, werden wir uns entschieden gegen dieses Bündnis stellen.“

Tim Achtermeyer ergänzt: „Klar ist auch: Jamaika ist kein Zukunftsmodell, sondern höchstens ein Notnagel. Wir werden in den nächsten vier Jahren noch entschiedener dafür kämpfen, dass es eine emanzipatorische Mehrheit im Parlament und in der GRÜNEN Partei gibt.“

Julia Wenzel ist 26 Jahre alt und wohnt in Duisburg. Sie wurde von der Versammlung zum zweiten Mal im Amt bestätigt und erhielt bei ihrer Wahl 96% der abgegebenen Stimmen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Asyl- und Migrationspolitik, der Innenpolitik und in der Bildungspolitik.

Tim Achtermeyer ist 24 Jahre alt und ist Stadtverordneter im Rat der Bundesstadt Bonn. Er wurde zum ersten mal in das Amt des Sprechers gewählt und erhielt 87% der Stimmen. Seine Themenschwerpunkte liegen in der Kultur-, Finanz-, und Kommunalpolitik.

Novembermail 2017

Liebes Mitglied der GRÜNEN JUGEND NRW,

alles neu macht der November! In wenigen Tagen stehen auf unserer Herbst-Landesmitgliederversammlung in Bonn einige Neuwahlen an. Darunter auch die Wahl des neuen Vorstandes. Bist du dabei?
Und Ende des Monats stehen das Bildungsgremium und die Basisforen im Mittelpunkt. Zum einen planen wir unsere Bildungsarbeit für das kommende Jahr, zum anderen bieten wir den Basisgruppen genug Raum, um sich zu vernetzen und tagespolitische Themen zu diskutieren.
Klick mal rein 💚

3. bis 5. November, Bonn
Herbst-Landesmitgliederversammlung
“Change the System, not the Climate!” Unter diesem Motto laden wir ganz herzlich ein zur: Herbst-Landesmitgliederversammlung im Haus Venusberg in Bonn. Im Sommer fanden die Klimaproteste im Rheinland statt, nun startet die Weltklimakonferenz in Bonn. Wir möchten uns deshalb neben den jährlichen Wahlen weiterbilden, für echten Klimaschutz protestieren und auf das Wahljahr 2017 zurückblicken! Die Betten sind leider schon alle belegt, aber du kannst uns zum Beispiel auf der Demo am Samstag unterstützen. Mehr Infos»

17. bis 19. November, Duisburg
Klausurtagung des neuen Landesvorstandes
Kurz nach der Wahl des neuen Landesvorstandes begibt sich dieser in der Duisburger Geschäftsstelle in Klausur. Alle Sitzungen des Landesvorstandes sind öffentlich. Du kannst dich gerne per Mail bei buero@gj-nrw.de anmelden und erhältst dann die Tagesordnung.

Samstag, 16. Dezember, 14 Uhr, Düsseldorf
Bildungsgremium
Wir laden alle Koordinator*innen der Arbeitskreise herzlich zu unserem Bildungsgremium ein. Gerne können auch Interessierte dazu kommen. Wenn du eine Idee für ein Seminar hast, dann schick sie vorab an die entsprechenden Arbeitskreise. Mehr Infos und Anmeldung»

Sonntag, 17. Dezember, Dortmund
Basisforum
Auf unserem Basisforum möchten wir dich und deine Basisgruppe schulen und freuen uns über euer Feedback zur Basisgruppenarbeit! Mehr Infos und Anmeldung»

 

Was macht der Landesvorstand und was steht an?
Im letzten Monat der Amtsperiode des Landesvorstands 2016/2017 haben wir nochmal ordentlich Bildungsarbeit für euch organisiert! Ein Workshop zur Vernetzung von FIT-Personen mit Ricarda Lang, unserer neuen Bundessprecherin seit dem vergangenen Wochenende, ein Neumitgliedertreffen und ein Schreibtreffen zur Herbst-LMV. Apropos Herbst-LMV: Die stand natürlich besonders im Zentrum unserer Arbeit. Die Planung der Workshops fertigstellen, den Rechenschaftsbericht schreiben und: Anträge, Anträge, Anträge! Wir geben gerade alles für ein erfolgreiches Wochenende in Bonn und freuen uns euch vom 3. bis zum 5. November im Haus Venusberg zu begrüßen.
Außerdem waren wir als GRÜNE JUGEND NRW auf dem Bundeskongress in Dortmund präsent: Wir freuen uns über die klare Stoßrichtung in Richtung der Sondierungsgespräche und über die Wahl unseres Landessprechers Max zum neuen Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND.


Dein Landesvorstand
Jule, Wiebke, Andi, Lena, Nyke, Michael und Nils

Oktobermail 2017

Liebes Mitglied der GRÜNEN JUGEND NRW, an dieser Stelle erst einmal ein RIESEN DANKESCHÖN für deinen Einsatz vor Ort. Und einen ganz besonderen Dank an alle Taskforce-Mitglieder, die in den vergangenen Wochen unsere Tour gerockt haben. 30 Stopps in ganz NRW 💪💚 Und nun der Blick nach vorne: Niedersachsen braucht dich, der Kaktus möchte mit dir feiern und es gibt wieder ein Neumitgliederforum, das dich politisch fit macht. Das und viel mehr findest du in dieser Mail. 29. September bis 15. Oktober, Niedersachsen Wahlkampf in Niedersachsen – Wir brauchen dich!

In Niedersachsen geht es nach der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag direkt weiter, weil die vorgezogenen Landtagswahlen am 15. Oktober stattfinden. Den Fokus legt die GJ Niedersachsen auf junggrüne Themen wie Queerfeminismus, Umweltschutz und Jugendpartizipation, um die Kandidatin Imke Byl (Listenplatz 3!) in den Landtag zu bringen. Dafür wird Unterstützung aus anderen Bundesländern benötigt, um in Taskforces durch Niedersachsen zu fahren. Außerdem wird es wohl vom 11.-14.10. ein Wahlcamp des GRÜNEN Landesverbands geben (voraussichtlich mit Fahrtkostenerstattung). Bitte melde dich bei Timon (timon.dzienus@gj-nds.de), wenn du Lust und Zeit hast, die GJ Niedersachsen im Wahlkampf zu unterstützen!

Samstag, 7. Oktober, 19:30 Uhr, Münster Feier mit: 20 Jahre Kaktus Münster

Die GRÜNE JUGEND Münster lädt dich zur Geburtstagsfeier in das Cuba Nova (Achtermannstraße 10, 48143 Münster) ein. Der Kaktus will mit dir in Erinnerungen schwelgen, diskutieren, lachen, trinken, essen und feiern! Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach der Gründung des Kaktus‘ erwartet dich unter anderem ein Blick in die Vergangenheit, eine Diskussion zur politischen Jugendpartizipation und vieles mehr. Nach dem offiziellen Programm gibt es Häppchen, Getränke und gute Musik. Für die Planung melde dich bitte hier an.

Donnerstag, 12. Oktober, 19:00 Uhr, Bochum FIT-Vernetzungstreffen „Macht? Machen! – Ein feministischer Workshop“ Über Frauen* und Macht. Über Frauen, die machen – und jene, die nicht machen. In diesem feministischen Treffen wollen wir uns mit der weiblichen* Seite der Macht auseinandersetzen. Ein kleiner Ausflug in die Geschichte mächtiger Frauen* wird gefolgt von der Auseinandersetzung der eigenen Haltung zu Macht: „Was sind meine Ziele?“ – „Was hindert mich diese umzusetzen?“ Politik ist auch heute noch überwiegend männlich* geprägt. Viele Frauen* schrecken im politischem Umfeld davor zurück Verantwortungspositionen zu übernehmen oder werden aufgrund männlicher* Dominanz daran gehindert. Die GRÜNE JUGEND NRW hat sich das Ziel gesetzt das zu ändern: Die Hälfte der Macht den Frauen*! Mehr Infos» Freitag, 13. Oktober, 19:30 Uhr, Dortmund Mitgliederversammlung der GJ Ruhr Relaunch für die GJ Ruhr: Nach fast zwei Jahren der Ruhe ist es soweit und der GJ Bezirksverband Ruhr geht wieder an den Start. Dazu möchte er alle GJ-Mitglieder ganz herzlich einladen, besonders natürlich die alten Mitgliedsbasisgruppen. Die MV findet bei der GJ Dortmund (Ecke Königswall 8/Gnadentor 14, 44135 Dortmund) statt. Auf der Tagesordnung stehen neben Satzungsänderungsanträgen auch die Neuwahlen des Vorstandes. Für Pizza und Getränke wird gesorgt sein. Das Koordinationsteam freut sich auf deine Teilnahme, Ideen und Meinungen für eine starke Ruhrregion. Für Nachfragen wende dich an: gj.ruhr@gmx.de. Samstag, 14. Oktober, 11 Uhr, Düsseldorf Neumitgliederforum Wir werden mit dir und den anderen Teilnehmenden über eure Motivation für euer Engagement und eure Interessen sprechen, um euch individuell und optimal zu informieren. Im Anschluss wird die Geschichte und das Selbstverständnis der GRÜNEN JUGEND vorgestellt. Außerdem erfährst du, wie unsere Organisation aufgebaut ist, in welchen Gremien und auf welchen Ebenen du wie aktiv werden kannst und was euch Landesvorstand und Landesgeschäftsstelle an Unterstützung bieten. Nach einer Mittagspause wird Michael Röls die Klimakonferenz vorstellen, die im Herbst in Bonn stattfindet. Bitte melde dich für das Neumitgliederforum hier an. Du kannst die Einladung gerne an interessierte Neu-/Nicht-Mitglieder weiterleiten. Du musst noch kein Mitglied der GRÜNEN JUGEND sein, um teilzunehmen und verpflichtest dich zu nichts. Wir freuen uns auf dich! Sonntag, 15. Oktober, 11 Uhr, Düsseldorf Seminar „Anträge schreiben“ Du hast Bock, Inhalte, die dir wichtig sind einzubringen und weißt nicht wie? Am 15. Oktober reden wir in unserer Landesgeschäftsstelle darüber, wie du einen Antrag zu unserer Mitgliederversammlung im November schreiben kannst und was du dabei beachten solltest. Komm vorbei! Und melde dich vorher hier an. Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr, Duisburg Schreibtreffen “Grüne Strukturreform/Auswertung Wahlkämpfe 2017” Opposition in NRW, Jamaica im Bund? Die GRÜNEN sind ganz schön in Bewegung. Wir wollen mit dir gemeinsam unsere junggrünen Forderungen ausarbeiten. Im Oktober laden wir dich zu unserem Schreibtreffen in den Kreisverband Duisburg ein. Bitte melde dich hier an.

+++ Save the Dates +++

3. bis 5. November, Bonn Herbst-Landesmitgliederversammlung “Change the System, not the Climate!” Unter diesem Motto laden wir ganz herzlich ein zur: Herbst-Landesmitgliederversammlung im Haus Venusberg in Bonn. Im Sommer fanden die Klimaproteste im Rheinland statt, nun startet die Weltklimakonferenz in Bonn. Wir möchten uns deshalb neben den jährlichen Wahlen weiterbilden, für echten Klimaschutz protestieren und auf das Wahljahr 2017 zurückblicken! Damit wir dafür genug Zeit haben, beginnt die LMV bereits am Freitag. Mehr Infos und Anmeldung» Seminare der Heinrich-Böll-Stiftung NRW 2017 Die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) NRW bietet zahlreiche spannende Seminare an, die wir dir ans Herz legen möchten: Rhetorik gegen Rechts, Veranstaltungsmanagement, Pressearbeit, … Alle Infos findest du im Programm; wenn du an einem Seminar teilnehmen möchtest, schreib uns eine Mail (buero@gj-nrw.de) und wir geben deine Anmeldung an die HBS weiter. Das Beste zum Schluss: Wir übernehmen für dich die Teilnahmegebühr! Was macht der Landesvorstand und was steht an? Wir haben natürlich den ganzen Monat lang auf die Bundestagswahl hingefiebert. Mit unserem Wahlkampfbus waren wir in über 30 Orten in ganz NRW und haben fürs #weltändern gestritten! Mit Erfolg: Die GRÜNEN sind mit 8,9 % in den neuen Bundestag eingezogen und haben damit das zweitbeste Ergebnis in ihrer Geschichte geholt. Natürlich freuen wir uns über dieses Ergebnis, haben aber auch ein weinendes Auge, weil es für unsere GJ-Kandidatin Lisa-Marie nicht gereicht hat. Schockiert hat uns alle auch das Ergebnis der AfD. Das zeigt: Der Kampf gegen rechte Kräfte in unserem Land wird immer wichtiger! Das ist gerade jetzt eine gute Gelegenheit, im eigenen Freundeskreis Leute zur GRÜNEN JUGEND einzuladen, um für eine junggrüne Politik und gegen Rechts einzustehen. Wir begleiten als Landesvorstand auch die Geschehnisse nach der Wahl mit kritischem Blick. Unsere Sprecher*innen Jule & Max fahren dazu als NRW-Delegierte zum Länderrat der GRÜNEN, bei dem voraussichtlich über Sondierungsgespräche zu einer Koalition mit CDU, CSU und FDP entschieden wird. Du willst dazu auf dem Laufenden bleiben? Abonniere unsere Kanäle bei Twitter, Facebook, Instagram oder Telegram! Auf Landesebene zeigt die schwarz-gelbe Landesregierung bereits, was sie vom rot-grünen Fortschritt der vergangenen Jahre hält: Statt progressiver Hochschulpolitik sollen Anwesenheitspflichten wieder eingeführt werden. Damit wird sie insbesondere der Lebenssituation von Studierenden nicht gerecht, die neben dem Studium arbeiten, Angehörige pflegen oder Kinder erziehen. Dagegen haben wir uns mit einer Pressemitteilung klar positioniert, denn wir stehen für eine Flexibilisierung und Digitalisierung des Studiums!

Dein Landesvorstand Jule, Max, Wiebke, Andi, Lena, Nyke, Michael und Nils