Wir sind tief erschüttert und mit unseren Gedanken bei den Opfern von Hanau, ihren Angehörigen und Freund*innen. Unsere Solidarität gilt allen, die nun in noch größerer Angst vor rechtem Terror leben müssen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, sie mit dieser Angst nie allein zu lassen. Wir rufen deshalb dazu auf, sich einer der vielen Soli-Mahnwachen in NRW anzuschließen.

Der rechte Terroranschlag in Hanau wurde nicht von einem Einzeltäter verübt. Die Motive für die Anschläge waren rassistisch und stehen im Kontext zur Radikalisierung durch rechte Hetzer und geistige Brandstifter im öffentlichen Diskurs.

Von den Ermittlungsbehörden erwarten wir, dass die rassistischen Terroranschläge nicht weiter als „fremdenfeindlich“ bezeichnet werden. Die Opfer waren keine „Fremden“. Sie lebten hier mitten unter uns.

Der rechte Terror von Hanau sollte auch einigen Mitgliedern der NRW-Landesregierung zu denken geben, inwieweit sie zum Feindbild Shisha-Bar beigetragen haben.