ABGESAGT

Im Rahmen der aktuellen Lage zum Coronavirus haben auch wir, der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND NRW, uns dazu entschlossen vorerst alle Veranstaltungen bis Ende der Osterferien (19. April) ausfallen zu lassen und diese zu einem anderen Zeitpunkt nachzuholen.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Jedoch sehen wir uns als sozialer Verband in der Verantwortung einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Als Jugendorganisation gehören unsere Mitglieder überwiegend nicht zu den Risikogruppen, für die eine Infektion mit dem Coronavirus tödlich verlaufen könnte. Dennoch wollen wir es weitestgehend verhindern, dass unsere Mitglieder zu potenziellen Überträger*innen werden.

 

Erfolgreicher Umwelt- und Klimaschutz kommt ohne die Frage nach Klimagerechtigkeit nicht aus. Die Staaten des Globalen Nordens sind größtenteils für die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen im Globalen Süden verantwortlich. Dürren, Wetterkatastrophen, Überschwemmungen und der Anstieg des Meeresspiegels sind spürbare Folgen des in den industriellen Staaten gelebten Wohlstands. Doch wer trägt die Verantwortung für diese verheerenden Auswirkungen? Wir? Die Generationen nach uns? Unsere Mitmenschen in den sogenannten “Entwicklungsländern”?

Die internationale Staatengemeinschaft hat im Pariser Abkommen beschlossen, nach Möglichkeit den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu beschränken. Jedoch gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für das notwendige Ziel. Damit die Klimaziele erreicht werden können, muss ein politischer Wandel stattfinden und eine gerechte Zusammenarbeit aller Länder. Doch was ist in diesem Zusammenhang gerecht? Können und werden alle Staaten sich je nach ihren Fähigkeiten gleichermaßen am Klimaschutz beteiligen? Wie lassen sich Klima und Sozialpolitik gleichzeitig gerecht gestalten? Wie sehen solche politischen Ziele und Visionen aus?

Eines steht fest: Eine große Transformation muss her, damit diese und nachfolgende Generationen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Chancen für ihre Zukunft haben. Zudem brauchen wir ein gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches anerkanntes Bewusstsein und ein gleiches Grundverständnis von Klimagerechtigkeit.

Wir haben viele Handlungsmöglichkeiten uns dem Klimawandel entgegenzustellen!

Wir wollen uns am 28. März in Düsseldorf mit der Klimagerechtigkeit und den sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen sowie feministischen Gesichtspunkten auseinandersetzten. Seid ihr dabei?

Dann meldet euch hier an.