Die Leitentscheidung der Regierung Laschet ist ein schwerer Rückschlag im Kampf gegen die Klimakrise. Wir üben scharfe Kritik am verantwortungslosen Handeln der Landesregierung. Denn die Leitentscheidung sieht die weitere Umsiedlung und Vernichtung der Ortschaften Berverath, Keyenberg, Kuckum, Lützerath, Oberwestrich, Unterwestrich vor. Die Dörfer Immerath und Lützerath sollen sogar vor 2026 zerstört werden. Doch wir geben nicht auf! Wir kämpfen weiterhin für das 1,5 Grad Ziel, gegen das Fördern von dreckiger Kohle und gegen den Abriss der Dörfer.

Kathrin Henneberger, Bundestagskandidatin am Tagebau Garzweiler und Aktivistin:

„Diese Leitentscheidung missachtet das Wohlergehen der Menschen am Tagebau Garzweiler und lässt uns weiter ungebremst in die Klimakatastrophe rasen. Das letzte Wort ist heute aber nicht gesprochen. Wir werden weiterkämpfen und über die Bundes- sowie Europaebene dafür sorgen, dass die Tagebauten endlich stillgelegt werden.“

Nyke Slawik, Bundestagskandidatin und Votenträgerin der GJ NRW:

„Mit dem Beschluss hält Armin Laschet an weiteren 17 Jahren Kohleverstromung fest. Das ist fahrlässig und zutiefst falsch. Die Zerstörungen, die wir bereits jetzt in der Umwelt vor Ort und im Weltklima angerichtet haben, sind bereits jetzt irreversibel. Denn die Klimaerhitzung lässt sich nicht mehr aufhalten, nur noch in ihrem Tempo abschwächen.“

Max Lucks, Bundestagskandidat und Votenträger der GJ NRW:

„Die Braunkohleverstromung ist auch ein Angriff auf die Menschen im globalen Süden, denn schon jetzt müssen Menschen auf Grund der Klimakrise fliehen. Die Leitentscheidung von Schwarz-Gelb ist damit auch eine politische Absage an globale Gerechtigkeit. NRW muss endlich raus aus der Braunkohle und seiner Verantwortung gerecht werden!“