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Unser Krieg gegen den Terror beginnt mit Al-Qaida, aber er endet nicht dort. Er wird nicht enden, bis jede terroristische Gruppe von globaler Reichweite gefunden, gestoppt und geschlagen ist.“

Sätze, die George W. Bush noch im September 2001, kurz nach den Anschlägen auf das World-Trade-Center, vor bald 15 Jahren, an den Kongress und die Bürgerinnen* und Bürger* der Vereinigten Staaten von Amerika richtete.

Was ihnen folgte ist bekannt: Ein bis heute andauernder Krieg in Afghanistan, der US Patriot Act, die Bush Doktrin, der Irak-Krieg.

Der „Krieg gegen den Terror“ war und ist längst nicht nur US-amerikanische Politik. Er ist in jeder Hinsicht global. 43 Staaten, unter anderem Deutschland, beteiligten sich unter ISAF-Mandat am Krieg in Afghanistan, weitere 43 Staaten in der „Koalition der Willigen“ im Irak, ganz zu schweigen von den zahlreichen nachrichtendienstlichen Kooperationen, die für den „Kampf gegen den Terror“ aufgebaut und verstärkt wurden.

Im Rahmen dieses Seminars werden wir eine Bilanz ziehen, nach 15 Jahren „Krieg gegen den Terror“. Neben einer chronologischen Betrachtung fragen wir, was er gebracht hat, wohin er uns in den kommenden Jahren führen wird, welche Strategie „der Westen“ überhaupt verfolgt und welche zivilen Alternativen es geben mag. Wir werden über die Ursachen des Terrorismus sprechen und die völkerrechtlichen Grundlagen des „War on Terror“ erleuchten. Das Seminar setzt keine Vorkenntnisse voraus und soll allen Interessierten ein umfassendes Bild der Geschehnisse seit 2001 vermitteln.

Das Programm und die Anmeldung findet ihr auf der Seite des GRÜNE JUGEND Bundesverbandes (hier klicken).